Lass Jesus dein Arzt sein

der wahre Weg zur Heilung für Körper und Seele

S2E10 – Können Gebete den Verstorbenen helfen? Die Wahrheit über den Seelenschlaf

12.08.2026 18 min

Zusammenfassung & Show Notes

Was passiert mit unseren Angehörigen unmittelbar nach dem Tod? Und können unsere Gebete ihnen wirklich noch helfen?  
Viele Christen glauben, dass die Seele nach dem Tod bis zum Jüngsten Gericht in einem tiefen Schlaf ruht. Doch entspricht diese Vorstellung wirklich der Bibel? Und welche Folgen hätte dieser Glaube für unsere Gebete und für die Verstorbenen?

In dieser Episode von „Lass Jesus dein Arzt sein“ gehen wir einer der wichtigsten Fragen des christlichen Glaubens nach:
• Was geschieht unmittelbar nach dem Tod?
• Ist der sogenannte Seelenschlaf wirklich biblisch?
• Können unsere Gebete den Verstorbenen helfen?
• Warum spricht Jesus so häufig vom ewigen Leben statt von einem langen Schlaf?
• Welche geistlichen Folgen hat eine falsche Vorstellung vom Leben nach dem Tod?

Ausgehend von den Kundgaben Bertha Dudde (6541 und 3965) betrachten wir das Thema im Licht der Bibel und zeigen, warum Liebe, Fürbitte und Gebet auch über den Tod hinaus eine tiefere Bedeutung haben können.

Diese Episode lädt dazu ein, über das eigene Gottesbild, die Hoffnung auf das ewige Leben und die Kraft des Gebets neu nachzudenken.

🙏 Wenn dir diese Folge geholfen hat, freue ich mich über ein Like, ein Abonnement und einen Kommentar. So können noch mehr Menschen die Hoffnung entdecken, die Jesus Christus schenkt.
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📖 Themen dieser Episode
• Seelenschlaf
• Leben nach dem Tod
• Gebet für Verstorbene
• Ewiges Leben
• Bibel und Jenseits
• Fürbitte
• Bertha Dudde
• Geistliche Wahrheit
• Hoffnung
• Jesus Christus

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https://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/6/6541.html

Kapitelstruktur

00:00 Einführung – Können Gebete den Verstorbenen helfen?
01:16 Der Seelenschlaf – eine weit verbreitete Lehre
03:46 Warum diese Vorstellung problematisch sein könnte
05:24 Welche Folgen hat der Glaube an den Seelenschlaf?
08:06 Die Kraft des Gebets für Verstorbene
09:45 Warum falsche Lehren geistliche Folgen haben
12:22 Liebe als Schlüssel für das Leben nach dem Tod
13:24 Der Buchstabe oder der Geist – Wie erkennt man Wahrheit?
15:28 Wie Gott nach Wahrheit suchen lehrt
17:04 Zusammenfassung und persönliche Einladung

📖 Staffel 2 – Die großen Fragen des Glaubens
In dieser Staffel gehen wir Schritt für Schritt den grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens nach: dem Ursprung des Bösen, dem freien Willen, der Schöpfung, der geistigen Welt und dem Heilsplan Gottes und wir machen auf Irrtümer aufmerksam, die lt. den Quellen , im Verlauf der Zeit Eingang in die christliche Lehre gefunden haben.


Transkript

Ob du nach Heilung geistigem Wachstum oder einer tieferen Beziehung zu Gott suchst, lass Jesus dein Arzt sein. Bietet stille Reflexionen und praktische Inspiration, um dich auf deinem Weg mit Glauben und Liebe zu begleiten. Lasst uns beginnen. Also, hallo und herzlich willkommen zu unserem heutigen DeepDeif, schön, dass du da draußen wieder dabei bist und uns zuhörst. Hallo auch von mir. Ich freue mich sehr auf unser heutiges Thema. Weißt du, wenn wir so über das Ende des Menschen lebensnachdenken, dann haben wir in unserer modernen Welt ja oft dieses sehr definitive, fast schon klimische Bild vor Augen. Mhm, absolut. Man denkt da direkt an diesen Monitor auf einer Intensivstation, der Piep so vor sich hin und dann zack, wird die grüne Linie flach. Ja, genau. Dieses typische Filmklischee eigentlich. Richtig. Und plötzlich herrscht er diese absolute Entgötigkeit. Der Vorhang fällt sozusagen, es ist ein hater, unwideruflicher Schneed rein in die Stille. Eine sehr beruhigende, aber eben auch sehr endgültige Vorstellung für viele Menschen. Ja, genau. Das ist der Punkt. Aber was, wenn wir heute mal tief in mystische Schriften eintauchen? Konkret schauen wir uns Texte aus den Jahren 1947 und 1956 an und dann feststellen müssen, dass dieser scheinbar Stille dunkle Raum nach dem Tod in Wahrheit Ohren betäubend laut ist. Das ist ein ziemlicher Paradigmenwechsel, den wir da heute vor uns haben. Absolut. Was, wenn die Seelen dort drüben, verzweifelt um Hilfe rufen, wären wir auf der Erde sie einfach ignorieren. Und zwar nur, wenn wir uns einreden, sie würden in einem tiefen friedlichen Schlaf liegen. Und genau das ist das Fundament unseres heutigen, ähm, besinnlichen Eintauchens in diese Materie. Wir betrachten heute die sogenannten Kundgaben von Bertha-Dude. Um genau zu sein, die Schriften mit den Nummern 6.541 und 3.965. Richtig. Und diese Texte, die greifen wirklich tief in eine der ältesten Debatten der Theologie ein. Nämlich die Lehre vom sogenannten Seelenschlaf. Also diese weit verbreitete Vorstellung, dass die Seele nach dem Tod des physischen Körpers in eine Art "Ja, Koma" fällt. Genau in eine vollkommene Berüstlosigkeit, die dann angeblich erst am fernen Tag des jüngsten Gerichts irgendwann unterbrochen wird. Um uns und dichter draußen kurz zu orientieren, Bertha-Dude war eigentlich eine einfache Frau, die aber über Jahrzehnte hinweg eine gewaltige Menge solcher Kundgaben, so nannte sie diese inneren Diktate nie da geschrieben hat. Ja. Und unabhängig davon, wie man persönlich zu solchen Phänomenen steht. Wir wollen das hier ja ganz objektiv betrachten. Die innere Logik dieser Texte ist enorm. Okay, lass uns das mal aufdröseln. Der Tonfall in diesen Texten weicht nämlich völlig von dieser typischen Sanchten Vertrüstung ab. Oh ja, das kann man so sagen. Erdübt es direkt am Anfang der Schrift 6.541 eine Passage, die mich ehrlich gesagt fast erschrocken hat. Weil sie diesen Seelenschlaf nicht nur in Frage stellt, sondern richtig frontal angreift. Hast du das Zitat gerade parat? Ja, Moment. Da steht buchstäblich, ein Überausirigergedanke ist es, die Seelen der abgeschiedenen in ewigem Schlaf zu wähnen, bis der Tag des Gerichts gekommen ist. Ein sehr starker Einstieg. Und dann wird der Text gerade zu anklagend gegenüber uns lebenden. Es heißt dann weiter, dieser Gedanke beweise eine Zitat, völlig unkenntnistes Entwicklungsprozesses der Seele. Diese Unkenntnis, die da angesprochen wird, die Billet im Grunde, das absolute Fundament der gesamten Argumentationen in diesen Dokumenten. Wie meinst du das genau? Ah ja. Der Text operiert auf der Basis einer Art kosmischen Logik. In dieser Logik ist das gesamte Universum, also das materielle, wie auch das feinstoffliche, auf permanente geistige Entwicklung ausgelegt. Okay, also ständige Bewegung? Genau. Bewegung und ein stetiges höher streben. Ein absoluter Stillstand über Jahrhundert herinweg ergibt in diesem System Schlichtweg überhaupt keinen Sinn. Macht total Sinn, ja. Die Texte formulieren das extrem messerscharf. Ein totes Schlaf, der sich über Ewigkeiten hinzieht, kann unwürtlich noch als ein Fortleben bezeichnet werden. Das wäre ja eine absolute stagnation. Richtig. Ein direkter Widerspruch zum göttlichen Prinzip des Lebens selbst. Das Stillstand dem Leben widerspricht, das leuchtet mir auf einer philosophischen Ebene sofort ein. Aber da muss ich jetzt aus der Perspektive unseres heutigen Denkens direkt mal einhaken. Gerne, schießlos. Wenn jemand jetzt in seiner Kirche oder für sich privat an diesen Seelen Schlaf glaubt, ist das wirklich so eine Katasbruche? Na ja, der Text sieht das sehr streng. Ich meine, es ist vielleicht so, als würde man jemanden in einen komplett dunklen Raum einsperren, die Tür abschließen und ihm durchs Schlüssel Loch zu rufen, herzlichen Glückwurm schrodig aus, du bist am Ziel. Das ist ein hervorragendes Bild, ja. Obwohl diese Person eigentlich noch eine wahnsinnig weiterreise vor sich hat. Es degradiert das Jenseits zu so einer tristen Wartehalle. Aber moment, wenn es nach diesen Texten kein Schlaf ist, was bedeutet dieser Irrglaube denn konkret für die Realität der Seelen? Warum ist dieser Gedanke so gefährlich? Was hier wirklich faszinierend ist, ist, dieser Glaube bleibt laut den Texten eben nicht nur irgendwie abstrakt auf dem Papier stehen, er entfaltet gravierende praktische Auswirkungen. Inwiefern? Die Schriften bauen hier eine Kausalität auf. Sie besagen, dass dieser scheinbar harmlose, Theologische Irrtum die wichtigste energetische Brücke zerstört, die zwischen unserer Welt und dem Jenseits existiert. Das Gebet. Genau. Denkt das Scenario mal konsequent zu Ende. Wenn du als Hinterblieben erfälzen fester von überzeugt bist, dass dein Verstorbener verwandter friedlich schläft, warum solltest du dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, für ihn zu beten? Ah, okay, verstehe. Weil ein Schlafen da ja keine aktive Hilfe braucht. Richtig. Er braucht keine Führbete, keine Energie, er braucht einfach nur seine Ruhe. Das bedeutet also, der Glaube an den Schlaf kapt schlichtweckt diese Verbindungslinie. Die Menschen hier auf der Erde stellen das Beten ein, weil es ihnen völlig überflüssig erscheint. Das ist exakt der mechanische Ablauf, der hier kritisiert wird. Die Seele im Jenseits wird dadurch von einer entscheidenden Kraftquelle abgeschnitten. Einer Kraftquelle, die sie von den lebenden Bräuchte. Ja, dringen sogar. Um ihren eigenen Entwicklungsprozess überhaupt fortsetzen zu können. Okay, warte, da muss ich jetzt aber wirklich kritisch nachhaken. Das wirft für mich nämlich ein massives, Theologisches Problem auf. Welches meinst du? Wenn dieses ganze spirituelle Universum von einer liebenden, ein mächtigen göttlichen Instanz erschaffen wurde, warum ist dann das Wohl ergehen einer Seele drüben? So extrem davon abhängig, ob zufällig jemand auf der Erde für sie betet. Das ist eine sehr berechtigte Frage. Ist das nicht unglaublich grausam gegenüber den, sag ich mal, unzähligen Seelen, die einsam gestorben sind, für die Schlichtweg niemand mehr betet? Das ist wirklich der Kernpunkt, an dem viele traditionelle Vorstellungen in Zwangten geraten. Aber wenn wir da Logik dieser Kundgaben folgen, geht es hier eben nicht um strafende Willkür, sondern es geht um das Gesetz der Eigenverantwortung und des freien Willens. Die Seele hat im irdischen Leben durch ihre Taten und ihren Willen einen ganz bestimmten Reifegrad erreicht. Sie nimmt also sich selbst mit, sozusagen. Genau. Wenn der physische Körper stirbt, nimmt die Seele exakt diesen geistigen Zustand mit hinüber. Die Belastungen, die fehlende Liebe, das löst sich nicht einfach in Luft auf. Gott wischt das also nicht einfach wie ein Magier weg. Nein, denn das würde bedeuten den freien Willen und die Entwicklung der Seele nachträglich auszulöschen. Die Seele muss die Konsequenzen selbst durchleben. Das heißt, eine Seele, die stark an materielle Dinge gebunden war, wacht drüben auf und ist quasi das direkte Produkt ihrer eigenen irdischen Entscheidungen. Ja und oft ist sie einfach zu schwach, um sich selbst aus diesem düsteren Zustand zu befreien. Viele Wachen auf sind völlig orientierungslos und energetisch komplett erschöpft. Wow, und genau da kommt dann das Gebet ins Spiel. Exakt. Ein Gebet wird hier aber nicht als retuellsaufsagen von Setzen verstanden. Es wird als ein realer, physikalisch geistiger Energiefluss beschrieben. Also wirklich wie so ein Treibstoff? Ja. Ein Gebet aus reiner Liebe ist wie ein fokussierter Lichtstrahl, der als Kraftzuwendung durch die Dimensionen bricht. Die Seele bekommt dadurch keinen Freibri für den E-Mail, aber sie erhält die Kraft, um überhaupt erst wieder klar denken zu können. Das macht das Ausmaß dieser irre Lehre erst richtig fassbar. Wenn dieses Gebet buchstäblich die einzige Nahrung für diese erschöpften Seelen ist. Und wir bringen den Leuten auf der Erde bei, spart euch die Gebete, sie schlafen sowieso. Dann entziehen wir den Drüben ja quasi die existenzielle Notversorgung. Und das erklärt auch diese extrem drastische emotionale Sprache in den Dokumenten. Es gibt da in der Schrift eine Passage, die den Zustand dieser unversorgten Seelen in Worte fasst. Ja, ich erinnere mich, die habe ich auch gelesen. Da wird beschrieben, dass diese irdische Lehre vom Todesschlaf im Jenseits. Ich zitiere "Helste Empörung" auslöset bei den Seelen, die Hilfe benötigen, die leben und doch so schwach sind, dass sie dankbar wären für jede Kraftzuwendung, die ihnen ein Gebet in Liebe vermitteln könnte. "Helste Empörung." Das hat ja absolut gar nichts mit einem friedlichen Schlimmern auf einer Wolke zu tun. Verzweiflung. Ich stelle mir das so vor. Du bist als Schiffbrüchiger auf einer einsamen Insel gestrandet. Du bist völlig entkräftet, hungernt, aber du lebst. Ein sehr treffenes Bild. Und in der Ferne siehst du ein Schiff vorbeifahren. Du erkennst sogar, dass deine eigenen Angehörigen auf diesem Schiff stehen. Du mobilisierst deine allerletzten Kräfte, du wings verzweifelt, du brüllst dir die Seele aus dem Leib. Aber die Menschen auf dem Schiff blicken durch ihr Fernglas, sehen dich und sagen zueinander. Ach, schau mal, da drüben steht eine leblose Statue aus Stein. Wie beruhigend, dass sie da so friedlich ruht. Wahnsinn ja. Und sie fahren einfach weiter. Nicht aus Boßhaftigkeit, sondern weil ihre doktorinäre Lehre sie völlig blind dafür gemacht hat, dass du noch lebst. Deine Analogie bringt die Trage exakt auf den Punkt. Das Winken des Schiffbrüchigen ist die Seele. Die Ignoranz der Seeleute ist die Folge der falschen Doktrin. Hier wird es nämlich wirklich interessant. Wenn das so verheerend ist, warum halten die Menschen auf der Erde dann, wie der Text sagt, wie an einem Evangelium an diesem Irrtum fest? Das ist die große Frage. Warum lassen sie sich nicht belehren? Warum sind wir da so unfassbar stuer? Die Schriften identifizierender eine treibende Kraft im Hintergrund. Sie bringen den sogenannten Gegner ins Spiel. Also eine böse, spirituelle Instanz, deren Ziel es ist, die Seelen in der Dunkelheit gebunden zu halten. Ah, okay. Der Gegner nutzt also genau diese Irrlehre als Werkzeug? Ganz genau. Wenn er die Menschen davon überzeugen kann, dass Gebeten nutzlos sind, blockiert er hoch effektiv den einzigen Funkkanal der abgeschiedenen Seelen. Es ist eine strategische Isolation. Aber warum fällt uns das so leicht, das zu glauben? Die Texte verweisen da auf ein tiefsitzendes menschliches Problem. Unsere unbedingte Fokussierung auf die materielle Welt. Für den Verstand, der nur irdisch denkt, ist der physische Tod eben ein absoluter Endpunkt. Die Vorstellung eines ewigen Schlafs ist ja auch paradoxerweise extrem beruhigend für uns. Richtig. Es verlangt keine weitere Auseinandersetzung mehr von den Hinterbliebenen. Es ist ein Schlussstrich. Im Grunde die bequemste Allaupktion. Hier die lebenden mit ihren Problemen, dort die Toten, um die man sich nicht mehr kümmern muss. Ein ständiger Austausch würde dieses aufgeräumte Raster ja völlig springen. Und genau deshalb wären sich die Menschen gegen geistige Aufklärung. Die Alternative würde bedeuten, dass sie plötzlich erkennen müssten, wie machtvoll und folgenreich ihre eigenen Gedanken wirklich sind. Bevor das jetzt so klingt, als seien die Seelen drüms, völlig hilflos unserer Ignoranz ausgeliefert, es gibt in den Schriften ja auch einen Aspekt der enorme Hoffnung bietet, oder? Ja, zum Glück. Das ist der tiefdrösliche Pol in diesen Texten. Es geht um das Konzept des sogenannten Liebelebens. Er erklärt das mal genauer. Die Schriften formulieren sehr deutlich, dass eine Seele, die ihr irdisches da sein, nach dem Prinzip der selbstlosen Liebe ausgerichtet hat, einen entscheidenden Vorteil besitzt. Unabhängig davon, ob für sie gebetet wird. Genau. Es heißt dort, glücklich darum die Seele, die ein Liebeleben führte auf Erden, die sich darum leicht löse von verkehrten Anschauungen. Das bedeutet also, die gelebte Liebe fungiert wie ein universeller Klärungsmechanismus. Wer hier aktiv geliebt hat, hat quasi schon die nötige Leuchtkraft entwickelt. Die Liebe wirkt buchstäblich als innere Lichtquelle. Wer geliebt hat, erkennt die Wahrheit drüben instinctiv. Jene aber, die vielleicht hochgradig intellektuell gebildet waren, aber ein kaltes Leben geführt haben, sind massiv gefährdet in der Isolation stecken zu bleiben. Das bringt uns zu einem fundamentalen Konflikt, den wir unbedingt noch betrachten müssen. Wir haben gerade den reinen Intellekt angesprochen. Ein ganz wichtiges Thema in diesen Texten. Das Problem ist ja, die Befürworter des Seelenschlafs klappen ihre heiligen Bücher auf und sagen, "Er steht hier so geschrieben." Die Gegner schlagen das selbe Buch auf und sagen, "Nein, hier steht das Gegenteil." Richtig, der klassische Theologische Streit. Wenn beide vor dem selben Text sitzen, wie unterscheidet diese mystische Schrift dann eigentlich göttliche Wahrheit von menschlichem Irrtum? Die Antwort, die die Kundgabe 6.541 darauf liefert, ist ein direkte Angriff auf die Art, wie wir heilige Schriften traditionell lesen. Der Text warnt unmissverständlich davor, den reinen weltlichen Verstand als ultimatives Werkzeug zu nutzen. Weil der Intellekt nur Buchstaben ordnen kann. Genau. Der Intellekt ist brillanterin Dokmen aufzubauen. Aber er scheitert kläglich daran, die wahre Schwingung hinter den Worten zu erfassen. Das Gipfelt ja in diesem fast schon geflügelten Satz, der da auch zentral zitiert wird. Der Buchstab betötet, erst der Geist macht lebendig. Ein unglaublich starkes Zitat. Und der Text sagt weiter, wer sich nicht geistig leiten lässt, dem wird der Buchstabe wahrlich zum Tode verhelfen. Weißt du, das ist im Grunde so, als würdest du ein wunderschönes emotionales Liebesgedicht lesen. Aber du behandelt es, als wäre es die Bedienungsanleitung für eine Stereoanlage. Das ist ein Tora für gleich, ja. Du analysierst akribisch die Sünntags debattierst über die Position eines Kommers, aber du verfehlst völlig die Seele des Textes. Du hast den Text verstanden, aber seine Botschaft ist gestorben. Der Buchstabe hat getötet. Wenn wir das mal mit dem großen Ganzen verbinden, fast dieses Bild, das die Lämmer perfekt zusammen. Der Gegner nutzt genau dieses intellektuelle Sezieren, um die Menschen in die Irre zu führen. Also, was bedeutet das alles? Wie sagt der Text, das wir vorgehen sollen, um diesen Warengeist zu finden, wenn der Verstand uns trügt? Es geht nicht darum, den Verstand abzuschalten, sondern ihn unterzuordnen. Der Schlüssel liegt in der direkten hingewungsvollen Hinwendung an Gott. Der Text sagt, man müsse sich ernstlich an Gott selbst wenden. Das bedeutet, den Umweg über Institutionen oder akademische Harspeite rein, einfach mal mutig beiseite zu lassen. Ganz genau. Wares Wissen wird nicht auswendig gelernt, es wird im Inneren empfangen. Und wie überprüchen wir dann, ob eine Lehre wirklich göttlich ist oder nur menschlicher Irrtung? Da gibt es in der Kundgabe 3965 ja auch ein Hinweis. Ja, und zwar einen sehr praktischen Maßstab. Dort steht sinngemäß, belastet euch nicht mit irigen Glaubenslehren. Was Gott selbst euch bietet, ist verständlich und ohne Zweifel anzunehmen. Ware Lehre fordert also keinen blinden Glauben. Niemals! Göttliches Wissen ist logisch. Es befreit den Geist, es schenkt vollste Klarheit über den Daseinszweck und es sporen zu lieber an. Menschliche ihre Lehren hingegen, erdrücken den Menschen oder stürzen ihn in Zweifel. Das ist ein brillanter, spiritueller Lackmustest. Ich kann jede Lehre fragen, erdrückt mich das. Macht es mich klein und ängstlich, wenn ja, ist es menschliches, geistes Gut. Und wenden wir das auf den seelen Schlagband, diese Doktrin, erdrückt. Sie macht passiv. Trend das Band der Liebe zwischen den Welten und verhindert dringend benötigte Hilfe. Deshalb ist sie eine Irre Lehre. Wahnsinn! Das Ausmaß, das wir hier heute freigelägt haben, ist immens. Wir sprechen hier nicht über irgendeinen verstauften akademischen Diskurs. Überhaupt nicht. Es geht um reale Konsequenzen. Genau. Es geht darum, dass unser aktuelles Denken dieser tote Wuchstabe direkte, energetische Konsequenzen für jene hat, die uns vorausgegangen sind. Wir haben heute mit dem Bild des Krankenhausmonitors begonnen. Mit der flachen Linie, dem vermeintlichen Ende. Ja, der harte Schnitt. Aber stell dir vor, die Gedanken und die Liebe, die wir in die Stille hinaus senden, sind keine bloßen Einbahnstraßen zur Bewältigung unserer eigenen Trauer. Sondern reale Kraft. Richtig. Was, wenn sie buchstäblich der Treibstoff die greifbare Energie sind, die die Realität von jemandem in einer anderen Welt formen? Was würde das an der Art ändern, wie du da draußen heute Abend an jemanden denkst, der nicht mehr hier ist? Ein sehr kraftvoller Gedanke zum Abschluss. Finde ich auch. Es war mir eine große Freude, dieses tiefe Thema heute mit hier zu erforschen. Ein warmes, besinnliches Danke fürs Zuhören an dich da draußen. Ich hoffe, du nimmst diese Gedanken mit in deine eigene Stille. Bis zum nächsten Mal. Bis dann, danke fürs Zuhören. Danke fürs Zuhören!

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