S2E06 – Woher kommt das Böse? Die Antwort wird dich überraschen
29.07.2026 16 min
Zusammenfassung & Show Notes
Wenn Gott vollkommen gut ist – woher kommt dann das Böse?
Diese Frage beschäftigt Philosophen, Theologen und Suchende seit Jahrtausenden. In dieser Episode von „Lass Jesus dein Arzt sein – Der wahre Weg zur Heilung für Leib und Seele“ gehen wir dieser grundlegenden Frage anhand der Kundgaben Bertha Duddes nach.
Ausgehend von dem Bild einer vollkommenen Lichtquelle entfaltet sich eine faszinierende geistige Perspektive auf Freiheit, Liebe und die Entstehung des Bösen. Dabei wird deutlich: Das Böse ist nach dieser Sichtweise keine Schöpfung Gottes, sondern die Folge einer freien Entscheidung gegen das göttliche Licht.
In dieser Episode erfährst du:
• warum Liebe ohne Freiheit nicht möglich ist,
• weshalb Gott keine Marionetten erschaffen wollte,
• wie sich das Böse aus der Abkehr von Gott entwickelt,
• welche Rolle der freie Wille für jeden Menschen spielt,
• und weshalb diese Erkenntnis entscheidend für unsere eigene geistliche Heilung ist.
• warum Liebe ohne Freiheit nicht möglich ist,
• weshalb Gott keine Marionetten erschaffen wollte,
• wie sich das Böse aus der Abkehr von Gott entwickelt,
• welche Rolle der freie Wille für jeden Menschen spielt,
• und weshalb diese Erkenntnis entscheidend für unsere eigene geistliche Heilung ist.
Diese Folge lädt dazu ein, über eine der tiefsten Fragen des Glaubens neu nachzudenken und den Zusammenhang zwischen Gottes Liebe, menschlicher Freiheit und der Verantwortung des Einzelnen besser zu verstehen.
🙏 Wenn dir diese Episode weiterhilft, freue ich mich über dein Abonnement, einen Kommentar und das Teilen mit Menschen, die auf der Suche nach Wahrheit, Hoffnung und geistlicher Orientierung sind.
Serie: Lass Jesus dein Arzt sein – Der wahre Weg zur Heilung für Leib und Seele
#Jesus #Glaube #BerthaDudde #FreierWille #DasBöse #ChristlicherPodcast #GottesLiebe #Wahrheit #Heilung #Spiritualität
Bertha Dudde: "Der Ursprung des Bösen":
https://bertha-dudde.info/leseauswahl/T_hefte_h/Th_35.html
Bertha Dudde: "Der Ursprung des Bösen":
https://bertha-dudde.info/leseauswahl/T_hefte_h/Th_35.html
Kapitelstruktur
00:00 Ein vollkommenes Licht – und doch existiert das Böse
02:25 Bertha Dudde und die zentrale Frage dieser Episode
05:10 Hat Gott das Böse erschaffen?
09:20 Der freie Wille als Schlüssel zum Verständnis
13:50 Wie sich das Böse von Gott entfernt
18:10 Liebe braucht Freiheit
22:00 Warum Gott keine Marionetten wollte
26:10 Die Verantwortung jedes Menschen
30:00 Was diese Erkenntnis für unser eigenes Leben bedeutet
33:20 Zusammenfassung und geistlicher Ausblick
📖 Staffel 2 – Die großen Fragen des Glaubens
📖 Staffel 2 – Die großen Fragen des Glaubens
In dieser Staffel gehen wir Schritt für Schritt den grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens nach: dem Ursprung des Bösen, dem freien Willen, der Schöpfung, der geistigen Welt und dem Heilsplan Gottes und wir machen auf Irrtümer aufmerksam, die lt. den Quellen , im Verlauf der Zeit Eingang in die christliche Lehre gefunden haben.
Transkript
Ob du nach Heilung, geistigem Wachstum oder einer tieferen Beziehung zu Gott suchst,
lass Jesus dein Arzt sein, bietet stille Reflexionen und praktische Inspiration,
um dich auf deinem Weg mit Glaubehoffnung und Liebe zu begleiten.
Lasst uns beginnen.
Stell dir für einen Moment, stell dir mal eine unendliche absolut markelose Lichtquelle vor.
Ein Licht, das so rein ist, so blendend hell und vollkommen,
dass es absolut keinen Schatten wirft.
Also es gibt in diesem Lichtkrans einfach null Dunkelheit, nichts als absolute warme Klarheit.
Ja, das ist eine wirklich eine wunderschöne, sehr beruhigende Vorstellung.
Richtig, ne?
Aber wenn wir dann in unsere eigene Realität blicken, also in unser alltägliche Welt hier,
dann sehen wir ja eigentlich überall, genau das Gegenteil.
Wir sehen Schatten, wir sehen Schmerz, Grausamkeit und oft unfassbares Leid.
Ja.
Und genau da, genau an diesem Punkt, stehen wir vor dem ultimativen Paradoxon,
das uns heute beschäftigen wird.
Also wie kann eine vollkommen fehlerlose Lichtquelle überhaupt Schatten werfen?
Das ist das Theologische Rätsel, das wir heute versuchen, zu ergründen.
Genau.
Und zwar anhand eines wirklich extrem faszinierenden Quellenmateriales.
Ich begrüße dich, lieber zuhörer zu unserer heutigen tiefgehenden Betrachtung.
Wir haben heute Texte vor uns, die ja, die eine völlig andere, sehr andechtige, herangehensweise
erfordern.
Wir machen heute eine geistige Reise in die Aufzeichnungen von Bertha Dudde.
Mh, einer sehr bemerkenswerten Frau.
Absolut.
Sie lebte von 1891 bis 1965, war, und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Sie war eine einfache Schneiderin aus Schlesien.
Und sie empfingen über fast drei Jahrzehnte Hinweg tausende von sogenannten inneren Worten,
also mystische Offenbarungen.
Ja, und diese Offenbarungen widmen sich genau dieser massiven Frage, wenn Gott völlig vollkommen
ist, woher kommt dann das Böse?
Exakt.
Und wir haben heute das Heft mit dem Titel der Ursprung des Bösen vorliegen, aber bevor
wir da richtig tief einsteigen, magst du noch kurz etwas zum Rahmen sagen?
Ja, sehr gerne, nur und das Gleich zu beginnen.
Also für alle, die uns heute zuhören, ganz klar einzuordnen.
Wir sitzen hier heute nicht, um diese Texte von Bertha Dudde als absolute, unumstößliche
Theologische Wahrheit zu prädigen.
Richtig.
Das ist ganz wichtig.
Wir betrachten das vielmehr objektiv als ein hochkomplexes, faszinierendes, mystisches Quellenmaterial.
Wir ergreifen da keine Partei.
Wir wollen dir lieber zuhörer, einfach die Gedankenwelt und diese spirituelle Architektur dahinter
zugänglich machen, ohne zu werden, aber mit ganz großer Neugier und Respekt.
Okay, lass uns das konstrukt mal entpacken.
Um das Böse zu verstehen, müssen wir laut Dudde, interessanterweise bei der absoluten reinen
Vollkommenheit anfangen.
Mhm.
Hast du das Zitat aus der Kundgabe 89-23 da?
Darin wird nämlich genau dieses Theologische Problem, also die TODC, direkt angesprochen.
Wer das habe ich hier.
Und ich werde diese Passage wie auch die folgenden Texte ganz bewusst sehr langsam und
andechtig vorlesen.
Die Sprache ist nämlich sehr massiv, die braucht einfach Zeit, um einem Kopf zu arbeiten.
Es ist direkt aus der Ich Perspektive geschrieben.
Also hören wir mal genau hin.
Ich bin bereit.
Zitat, alles ist höchstvoll kommen aus mir hervorgegangen und ist auch endlos lange
in dieser Vollkommenheit verblieben.
Mhm.
Wenn Sie also meine Ebenbilder waren so, musste ich selbst eurer Ansicht nach in meinem
Urwesen alle bösen Eigenschaften in mir haben.
Okay, wow, das ist ein direkter Angriff auf bestimmte Gottesbilder.
Genau, ich les mal weiter.
Aber was vollkommen ist, muss gut sein.
Es kann nicht mit allen unguten Eigenschaften in Verbindung gebracht werden, weil es dann
nicht mehr vollkommen ist.
Zitatende.
Okay, lass uns das mal entpacken, da steckt ja enorm viel drin.
Der Text wehrt sich also wirklich massiv gegen diese Idee eines Twitter Gottes.
Ja, absolut.
Das ist ja ein Konzept, das wir aus vielen anderen Philosophien kennen, so diese jinn- und
jungen Idee.
Also das Gott, um das absolute Ganze zu sein, zwingend sowohl das Gute als auch das Böse
in sich tragen muss.
Und Du, das sagt hier radikal, nein.
Richtig.
Wenn wir bei unserer Lichtquellenmeta verbleiben, diese Quelle kann keinen Schatten werfen.
Der Schatten muss woanders herkommen.
Ja, und diese Wehmens in dem Text, die hat auch einen ganz konkreten historischen Hintergrund
in der Mystik, Dode wendet sich hier gegen den sogenannten Lorba-Irtum.
Ah, Jakob Lorba.
Genau.
Jakob Lorba war ein anderer, sehr bekannter Mystiker und in der Auslegung von seinen Schriften
schwang eben oft genau diese Idee mit, dass Gott alle Gegensätze, also auch das dunkle,
in sich vereinen müsse.
Laut Du des Offenbarungen wurde Lorba da aber durch seinen menschlichen Verstand und durch
den Gegner also das Böse verfälscht.
Oh, das ist interessant.
Warum ist das so wichtig?
Weil, wenn der Ursprung des Universums das Böse bereits als Anlage in sich trägt, dann
ist die Schöpfung ja von Beginn an eigentlich fehlerhaft.
Mhm.
Ja, logisch.
Und vor allem, und das ist der ethische Kern, die geschaffenen Wesen, also wir, wären dann
ja gar nicht für unsere eigenen bösen Taten verantwortlich.
Man könnte sich hinstellen und sagen, ich kann ja nix dafür, der Schöpfer hat mir diesen
dunklen Triebjag quasi in die Wiege gelegt.
Wahnsinn.
Ja.
Wir Menschen neigen ja psychologisch total dazu, uns einen Gott nach unserem eigenen fehlerhaften
Bild zu formen, oder?
Exakt.
Weil wir selbst zerrissen sind, projezieren wir das auf diese höchste Macht.
Aber Dudde reist diese Ausrede komplett ein.
Gott ist pures Licht.
Ja.
Aber warte.
Da hakt mein logisches Verständnis jetzt völlig.
Wenn aus dieser perfekten Lichtquelle wirklich nur perfektes Licht kommt, wie konnte dann
jemals irgendetwas dunkles um entstehen?
Ich meine, warum hat dieser perfekte Schöpffer das überhaupt zugelassen?
Ja.
Das ist die Frage aller Fragen.
Und wenn wir das mit dem großen ganzen Verbinden, die Antwort, die in Du des Texten
darauf gegeben wird, dreht sich um das faszinierendste und zugleich riskanteste Prinzip des Universums.
Okay.
Welches?
Die absolute Willensfreiheit.
Lass uns dazu mal in die Kundgabe Nummer 7.082 schauen.
Auch hier wieder.
Lasst die Worte ganz in Ruhe auf dich wirken.
Zitat.
Ich aber wollte völlig freie Geschöpfe aus mir herausstellen und gab ihnen deshalb die
Fähigkeit, eigener Beurteilung, die aber in verschiedene Richtungen sich entfalten konnte.
Verstehe.
Freiheit in alle Richtungen.
Genau.
Und jetzt wird's spezifisch.
Zitat.
Es hätte nie und nimmer einen Abfallluzifers von mir geben können, wenn er diese Fähigkeit
nicht besessen hätte.
Ja.
Er wäre aber dann auch kein freier Geist gewesen, sondern immer nur eine Marionette, die völlig
meinem Willenunterstand.
Zitatende.
Hier wird's wirklich interessant, aber auch schwer verdaulich, wenn du mich fragst.
Inwiefern.
Weigerlich zu unvorstellbarem Leid führen wird, zu kriegen Krankheiten all dem.
Warum gebe ich als Schöpfer diese Freiheit dann überhaupt?
Ist das nicht fast schon grausam?
Ja.
Das ist der ganz natürliche Aufschrei unseres Verstandes.
Warum nicht einfach eine sichere, völlig schmerzfreie Existenz erschaffen?
Genau.
Die Texte, speziell die Kundgabe 7,932, beantworten das mit einem sehr schönen Bild.
Es geht um den Unterschied zwischen Geschöpfen und Kindern.
Ah, okay.
Ein Geschöpf, das programmiert, ist immer nur das Gute zu tun, das ist letztlich nur eine
Maschine.
Eine göttliche Marionette, wie es im Text heißt.
So ein Wesen kann keinen echten eigenen Willen haben und ganz wichtig, es kann keine echte
Liebe empfinden, weil lieber eine freie Entscheidung sein muss.
Völlig richtig.
Ware Kindschaft und diese höchste Seeligkeit von der Dudes spricht, die sind ohne einen absolut
freien Willen völlig unmöglich.
Wenn du keine Wahl hast, mich abzunehmen, dann ist deine Entscheidung mich zu lieben ja
auch nichts wert.
Ja, es ist nur ein ablaufendes Programm.
Genau.
Gott wollte keine Diener, er wollte Kinder.
Und das Gesetz der göttlichen Ordnung erlaubt es dem Willen, deshalb, dass ich zieht
ihre gerechte Maß zu überschreiten.
Das Böse wurde also nicht von Gott geschaffen, es war lediglich, die abstrakte Möglichkeit,
sich von der Ordnung abzuwenden.
Okay, das heißt, das Böse war das Risiko der Liebe.
Schön gesagt.
Ja.
Das ist ein krasser Gedanke.
Wir wissen jetzt also, Gottes perfekt, der freie Wille war absolut notwendig für die
Liebe.
Aber wie genau kam es dann zu diesem allerersten, fatalen Schritt?
Wer hat ihn getan?
Laut diesen Texten war das der allererste Geist, den Gott erschaffen hat.
Der Träger des höchsten Lichts ausgestattet mit der größten Schöpferkraft direkt nach
Gott selbst.
Du meinst Lucifer.
Genau.
Lucifer.
Ich habe die Passage über seinen Fall, also aus dieser Kundgabe 7082 hier vor mir.
Das ließ sich fast wie eine psychologische Fallstudie über den Verfall eines gigantischen
Egos.
Darf ich das mal langsam vorlesen?
Ja, bitte.
Okay.
Zitat und zu den ersten Verkehrtengedanken gehörten also auch die Zweifel an meiner Macht,
weil er mich nicht zu schauen vermochte.
Mhm.
Der Zweifel.
Zitat im gleichen Maße, wie er an meiner Macht zu Zweifeln begann, so hob sich sein eigenes
Kraftbewusstsein.
Und nun folgte ein verkehrter Gedanke dem anderen.
Ja.
Zitat, sein Wille stimmte nicht mehr mit dem meinen Überein, es ließ seine Liebe nach.
Das ist so eine dichte tiefe Beschreibung.
Absolut, lass uns das mal greifbar machen, lieber zuhören.
Stell dir vor, du bist der Mitbegründer eines unglaublichen galaktischen Unternehmens.
Du hast alle Vollmachten, du stehst im allerhälsten Rampenlicht.
Aber der eigentliche Gründer, der bleibt immer unsichtbar im Hintergrund.
Mhm.
Und irgendwann fängst du an zu denken, vielleicht gibt es diesen ominösen Gründer ja gar nicht wirklich.
Vielleicht bin ich die absolute Macht.
Das wirft eine wichtige Frage auf, deine Metave ist großartig, aber wir müssen sie noch
einen Schritt weitergehen.
Denn wie wurde daraus jetzt das Böse so, wie wir es kennen?
Ja, wie?
Die Texte 88, 63 und 88, 87 vertiefen das.
Lucifer war nicht einfach nur ein Angestellter, er war eine Immer Nation Gottes.
Okay, warte Immer Nation, das sollten wir kurz klären.
Ja, natürlich, eine Immer Nation ist ein Ausströmen.
Lucifer war kein Objekt, das Gott zusammengebaut hat, er bestand aus der selben göttlichen Kraftsubstanz, er hatte selbst absolute Schöpfer macht.
Er war quasi mit dem göttlichen Stromnetz verbunden.
Exakt.
Und weil seine Schöpfer macht, davon abhäng, dass er an diesen göttlichen Liebesstrom angeschlossen war,
passierte eine Katastrophe als er sich durch seine eigene, freie Denkfähigkeit abkapselte.
Er hat den Stecker gezogen.
Er hat den Stecker gezogen, aber, und das ist der entscheidende Punkt.
Seine Schöpfungsmaschine blieb nicht einfach stehen, weil er einen völlig freien Willen hatte, schuf er selbst das Böse.
Er ließ die Maschinen quasi rückwärtslaufen.
Wow, reverse engineering.
Ganz genau, er verkehrte alle Eigenschaften Gottes in ihr exaktes Gegenteil.
Wo Gott unendliche Liebe gab, gebar Lucifer's Wille den Hass, wo Gott Wahrheit ist, da setzte Lucifer die Lüge.
Das ist unglaublich erhellend.
Das Böse ist also ein echtes Schöpfungsprodukt, aber eben von Lucifer entstanden aus der völligen Abkoppelung von der göttlichen Ordnung.
Okay, das bedeutet also, das Böse ist gar keine Erfindung Gottes.
Es ist die tragische, selbstgeschaffene Konsequenz dieses allerersten Geistes, der seine unendliche Freiheit gegen seinen eigenen Schöpfer gewandt hat.
Ganz genau, das ist die Essenz dieser Offenbarungen.
Das ist ein unfassbar gewaltiges Panorama.
Und im Grunde haben wir unsere Hauptfrage für heute damit beantwortet.
Aber?
Ja, aber.
Naja, wenn man sich durch diese Texte liest und das sind ja unzählige Seiten, dann merkt man, dass diese ganzen kosmischen Schilderungen keine abstrakte Historie sind.
Und da gibt es noch diesen einen extrem provokanten Gedanken aus den Kundgaben, 8,913 und 76,18a, den wir unbedingt noch ansprechen müssen.
Ah, ja, ich weiß genau, worauf du hinauswärst.
Und das dürfen wir dem Zuhörer heute wirklich nicht vorenthalten.
Nein, auf keinen Fall.
Weißt du, lieber Zuhörer, laut Bertha Dode betrifft dieser gewaltige kosmische Fall des Luzifahren nicht nur irgendeinen fernen Engel vor unendlichen Zeiten.
Die Texte besagen etwas viel, viel Direktores.
Sie besagen, dass unsere Seelen, also du, der Host, ich, dass wir genau jene Urgeister sind, die Luzifahrt damals gefolgt sind.
Das ist Wahnsinn. Wir selbst sind es.
Ja, wir haben unser Licht damals freiwillig abgewandt.
Und unser Leben hier als Mensch auf dieser Erde eingezwenkt in Materie, in diesem ständigen Kampf mit unseren bösen Trieben.
Das ist, laut Dode, ein gigantischer göttlicher Rückführungsprozess.
Okay, also die Erde ist nicht einfach nur unser Wohnort.
Es ist eine Art spirituelle Rehabilitationsmaßnahmen.
Ganz genau. Es ist unsere absolute Chance.
Wir sind hier, um unseren freien Willen nun endlich nach Ewigkeiten richtig zu nutzen.
Die Eigenschaften Luzifahrs, die uns stecken, aus freien Stücken abzulegen und ja wieder zur perfekten Liebe Gottes zurückzukehren.
Wow, aus freien Stücken.
Wir müssen uns entscheiden, das Giftmüllunternehmen wieder zu verlassen.
So zu sagen, ja.
Das gibt diesen ganzen Leben, all den Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen, eine völlig andere, unendlich tiefe Bedeutung.
Absolut.
Ich danke dir lieber zuhörer, dass du dich heute auf diese tiefgehende, andechtige Reise in die Texte von Bertha dute eingelassen hast.
Das war wirklich, also das war massive philosophische Kost.
Ja, aber eine, die den Horizont ungemeiner weiter, ganz unabhängig vom eigenen religiösen Standpunkt.
Das stimmt. Nimm dir ruhig die Zeit, diese Gedanken nachklingen zu lassen.
Denkt noch einmal an diese vollkommene, markelose Lichtquelle zurück.
Und vielleicht?
Nur vielleicht, hast du heute eine Ahnung davon bekommen, warum wir durch die Dunkelheit gehen müssen, um das Licht aus völlig freim Willen wieder lieben zu lernen.
Wir wünschen dir eine nachdenkliche Zeit.
Bis zu unserer nächsten gemeinsamen Betrachtung.
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