Lass Jesus dein Arzt sein

der wahre Weg zur Heilung für Körper und Seele

S2E03 – Wenn Gott operiert: Die verborgene Bedeutung schwerer Lebenskrisen

18.07.2026 24 min

Zusammenfassung & Show Notes

Ist dein schwerster Schicksalsschlag vielleicht kein Zufall?
Was, wenn der schwerste Schicksalsschlag deines Lebens kein Zufall war? Weder Pech noch Strafe – sondern ein hochpräziser, chirurgischer Eingriff der göttlichen Liebe, um deine Seele für die Ewigkeit zu bewahren?

In dieser Episode von "Lass Jesus dein Arzt sein" tauchen wir tief in eine radikale und zugleich zutiefst tröstliche Perspektive ein. Basierend auf drei zentralen Kundgaben von Bertha Dudde (Nr. 5018, 5019 & 5020) entschlüsseln wir die „spirituelle Physik“ hinter unserem Erdenleben.

Wir sprechen in dieser Folge über:

  • Die Mechanik des Schicksals: Warum unser eigener Widerstand oft die „Härte“ des Lebens bestimmt. 

  • Gott als Schmied: Wie das Feuer der Krise unseren starren Willen formbar macht. 

  • Die Alchemie der Dankbarkeit: Warum echtes Danken die Frequenz deiner Seele verändert und sogar deine Mitmenschen heilen kann. 

  • Ultimativer Schutz: Wie du mitten in einer Welt voller Unruhe eine unerschütterliche innere Geborgenheit findest. 

Diese Folge ist eine Einladung zur Verlangsamung und zur geistigen Stille. Lass uns gemeinsam den Blick auf das Ewige richten und verstehen, dass selbst der schwerste Hammerschlag am Ende nur ein Werkzeug der Vollendung ist.

Diese Episode möchte keine einfachen Antworten geben, sondern dazu einladen, das eigene Leben mit den Augen des Glaubens neu zu betrachten. Gerade dort, wo wir nur Schmerz erkennen, könnte Gott bereits an unserer Heilung arbeiten.

Wenn dich diese Gedanken berühren, freue ich mich über dein Abonnement, einen Kommentar und das Teilen dieser Episode.

Serie: Lass Jesus dein Arzt sein – Der wahre Weg zur Heilung für Leib und Seele
#Jesus #Heilung #Glaube #BerthaDudde #Schicksal #ChristlicherPodcast #Vertrauen #InnererFriede #Dankbarkeit #GottesLiebe


https://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/5/5018.html
https://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/5/5019.html
https://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/5/5020.html

Kapitelstruktur

00:00 Kann ein Schicksalsschlag Heilung sein?
00:50 Bertha Dudde: Drei Kundgaben aus dem Dezember 1950
02:10 Warum Gott manchmal wie ein Chirurg handelt
05:15 Leid als Weg zur Rettung der Seele
08:40 Gottes Führung auch in schweren Zeiten
12:30 Die verwandelnde Kraft echter Dankbarkeit
15:45 Was bedeutet göttlicher Schutz wirklich?
19:10 Vertrauen statt Angst – der Weg zu innerem Frieden
22:00 Zusammenfassung und persönliche Einladung


📖 Staffel 2 – Die großen Fragen des Glaubens
In dieser Staffel gehen wir Schritt für Schritt den grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens nach: dem Ursprung des Bösen, dem freien Willen, der Schöpfung, der geistigen Welt und dem Heilsplan Gottes und wir machen auf Irrtümer aufmerksam, die lt. den Quellen , im Verlauf der Zeit Eingang in die christliche Lehre gefunden haben.


Transkript

Ob du nach Heilung, deistigem Wachstum oder einer tieferen Beziehung zu Gott suchst, lass Jesus dein Arzt sein, bietet stille Reflexionen und praktische Inspiration, um dich auf deinem Weg mit Glaubehoffnung und Liebe zu begleiten. Lasst uns beginnen. Stell dir vor, der schlimmste Schicksalschlag deines Lebens war kein Päch. Es war auch keine blinde Wut des Universums und schon gar keine Strafe. Sondern stell dir vor, es war ein Hochpreziser chirurgischer Eingriff. Ein Eingriff, der eigentlich nur ein einziges Ziel hatte, nämlich, deine Seele davor zu bewahren, sich selbst in der Ewigkeit zu verlieren. Das ist eine sehr radikale Perspektive. Absolut. Eine fast schon unbequeme Perspektive. Und genau die wollen wir heute gemeinsam einnehmen. Weißt du, wir lassen jetzt mal den ganzen Lärm diese ständige Empörung und die hektig des Alltags komplett hinter uns. Einfach mal durchatmen. Genau. Wir treten quasi ein in eine vollkommene, geistige Stille. Wie wenn man von einer lauten Straße, in eine alte ruhige Kathedrale tritt, wir wollen den Blick auf das ewige Richten. Wir schauen uns heute drei sehr spezifische, wirklich tiefgründige Kundgaben an, die durch Bertha-Dudeln empfangen wurden. Aus dem Dezember 1950, richtig. Richtig. Vom 12. und 13. Dezember 1950, notiert unter den Nummern 50, 18, 50, 19 und 50, 20. Und wer sich mit diesen Schriften ein bisschen auskennt, weiß, dass wir hier nicht über irgendwelche überflächlichen Trostflaster sprechen. Nein, überhaupt nicht. Das geht an die Substanz. Genau. Es geht um fundamentale, spirituelle Physik. Wenn man so will. Wir wollen heute diese Mechanik dahinter verstehen, also wie genau Form Gottesführung uns an oft so widerspänztigen Willen. Und wie verändert echte Tiefedankbarkeit, die tatsächliche Frequenz unserer Seele? Und natürlich die Frage nach dem Schutz, also dem absoluten Schutz in einer Zeit, die scheinbar völlig aus den Fugen gerät. Genau, das ist unsere Mission für dieses Eintauchen heute. Aber bevor wir zum ersten Text kommen, vielleicht kannst du uns da kurz abholen. Wie müssen wir diese Texte lesen? Ich glaube, diese Texte verlangen von uns erst einmal eine extreme Verlangsamung. Wenn wir uns den historischen Kontext kurz vergegenwärtigen, wir sind im Jahr 1950. Die Welt starte quasi noch auf die rauchenden Trümer eines globalen Krieges. Die Wunden waren frisch. Die Unsicherheit war, also sie war eigentlich die Grundmelodie des Lebens damals. Ja, eine absolute kollektive Erschütterung. Mensa geistiger Kühle und Klarheit gesprochen. Diese Kundgaben bedienen sich einer sehr spezifischen Terminologie. Also worte wie Willenswandlung oder Erziehungsmittel tauchen da auf. Das klingt fast ein bisschen technisch. Ist es auf eine spirituelle Art auch? Sie erklären uns nicht, wie wir unser irdisches Leben bequemer machen können. Sondern sie sezieren im Grunde die Gesetzmäßigkeiten, nach denen die Seele überhaupt erst wieder anschlussfähig an das göttliche Wirt. Das ist keine leichte Kost, aber sie bürgt eine unvergleichliche Tiefe. Dann lass uns genau in diese Logik eintauchen. Die erste Kundgabe, die 50/18, die geht direkt an die Wurze der menschlichen Existenz. Also an unseren freien Willen und unseren Widerstand. Den starren Willen, ja. Ich möchte dir, der du uns jetzt zuhörst, den zentralen Absatz, einmal sehr, sehr langsam vorlesen, damit diese Warte einfach mal im Raum stehen können. Der Text lautet, ich zitiere, es wird euch nur das Schicksal auferlegt, das ihr benötigt zur Willenswandlung, zur Aufgabe des Widerstandes gegen mich. Wie stark dieser Widerstand eurer Seele ist, dass er sehe ich allein und ihm entsprechend gestaltet sich euer Erden leben. Ein Mensch kann mir kindlich nahe stehen, dann wird der gewissermaßen geführt von meiner Vaterhand und wahrlich ein jedem Abgrund vorbei und er kommt sicher zum Ziel. Ein wunderschönes Bild. Ja, total. Aber dann geht es weiter. Ein anderer Wider lässt sich nicht führen, er vertraut auf seine Kraft, die ich aber zur Weilen anrennen lasse, auf das er nach einem Führerrufe. Das ist, wow, das ist ein gewaltiger Auftakt. Das ist wirklich der Kern der spirituellen Mechanik, die hier offenbart wird. Der menschliche Wille in seinem unerlösten Zustand ist, stell dir, dass wir einen starren Block vor. Er kreist nur um sich selbst, er will diese Autonomie und er wird sich extrem gegen jede Form der Hingabe. Er will die Kontrolle behalten. Der Text dekonstruiert die Illusion, dass unser Erdenleben einfach eine zufällige Ananandereiung von der Eignissen ist. Wenn wir uns diesen Mechanismus mal anschauen, das göttliche Licht, diese Ordnung, die strömt permanent aus. Wenn dieses Licht jetzt auf einen Willen trifft, der keinen Widerstand leistet, also das, was der Text als kindlich vertraunt beschreibt, dann gibt es da einfach keine Reibe. Dann fließt das Leben. Ja, das Leben fließt in einer tiefen inneren Geborgenheit, selbst an Abgründen vorbei, wie es heißt. Aber trifft dieses Licht auf einen Willen, der sich abkapselt, der voll auf diese eigene begrenzte Kraft pocht, dann entsteht im Mensereibung. Und das ist dieses Andrennen lassen, von den der Text spricht? Exakt, das ist der Moment, in dem die eigene Kraft zwangsläufig an die Grenzen der materiellen Welt stößt. Das Ego kollabiert quasi unter seinem eigenen Gewicht, damit, und das ist das Entscheidende, damit der Mensch erkennt, dass er nicht das Zentrum des Universums ist. Lass uns genau da bleiben und auf den Satz schauen, der direkt darauf folgt. Denn für die sagen wir mal dritte Gruppe von Menschen, formuliert der Text das noch viel Scherver. Ja, da wird es intensiv. Ich leh's das mal weiter und wieder andere lehnen die Führung völlig ab. Sie hegen Misstrauen, weil sie nicht glauben, und also wieder stehen sie mir noch. Und diese sind es, die ich hart anfassen muss. Und denen nichts erspart bleibt im Erdenleben, auf das sie sich wandeln, eher es zu spät ist. Da muss ich jetzt wirklich mal einhagen. Verständlich. Für ein modernes Ort klingt das, das klingt fast toxisch, ganz ehrlich. Gott sagt, hier sind gemäß, wenn du mich ablehens, dann fasse ich dich hart an und erspare dir nichts. Wie bringen wir das, diese scheinbare Härte, diese Genadennosigkeit des Schicksals mit dem Konzept eines absolut liebenden Vaters zusammen? Das ist die große Frage. Warum braucht es diesen Zwang durch Schmerz? Dass du, wir müssen hier unseren Maßstab komplett wechseln. Unser moderner Verstand, der Missliebe, ja meistens an der Abwesenheit von Unernämlichkeiten. Wir denken immer in dieser sehr kurzen Spanne von neuer 80 oder 90 Jahren Erdenleben. Und wir wollen es bequem haben. Genau, aber der Text wordert uns auf, in Ewigkeiten zu denken. Die Erklärung folgt in der Kundgabe selbst auf dem Fuß. Da heißt es, nur die Willenswandlung suche ich zu erreichen und diese Wandlung kann oft ein Geschehen zu wegebringen, dass euch als grausam und lieblos von mir erscheint. Da spricht er es ja selbst an, dieses Empfinden von Grausamkeit. Richtig. Und dann geht der Satz weiter, so wie ihr noch nicht wisst, dass ihr nicht nur für dieses Erdenleben geschaffen seid, sondern die ganze Ewigkeit noch vor euch liegt. Der Widerstand der Seele gegen Gott ist halt kein Kavaliersdelikt. Sondern es ist ein Zustand der existenziellen Isolation. In der jenseitigen Sphäre bedeutet das absolute Finsternis. Die Härte hier ist also nicht strafen, sie ist rettend. Das ist ein extrem wichtiger Unterschied. Es geht hier also gar nicht um irgendeine Rache für mangelten Gehorsam, sondern es ist fast eine physikalische Notwendigkeit, so eine verherrte Struktur überhaupt erst mal aufzubrechen. Ja, denk mal an das Bild eines Schmieds. Okay. Ein Schmied, der ein Stück kalten Stahl formen muss. Dieser Stahl ist extrem hart, starr unbeweglich. Wenn der Schmied dieses Metall jetzt in die Glut wirft und mit diesen schweren massiven Schlägen seines Hammers bearbeitet, dann tut er das ja nicht, weil er den Stahl hast. Natürlich nicht. Er tut es auch nicht, um ihn irgendwie zu bestrafen. Diese immense Hitze und die unerbittliche Wucht des Hammers sind schlichtweg die einzigen physikalischen Mittel, um die molekulare Struktur des Stahls so zu verändern, dass er am Ende zu einer brauchbaren, starken Klinge wird. Ein sanftes Streicheln formt halt keinen kalten Stahl. Exakt. Und genauso ist das Harte anfassen, von dem der Text spricht, dass unabdingbare Werkzeug um diese kristallisierten harten Verkrustungen unseres Egos aufzubrechen. Nur so kann das Licht überhaupt die da eindringen. Es ist ein Akt radikala verzweifelter Liebe, um die Seele für die Ewigkeit zu retten. Wow. Ja, und der Text lässt uns ja zum Glück auch nicht in dieser Harte stehen. Er beschreibt danach sehr sanft, was passiert, wenn dieser Stahl einmal geschmiedet ist. Also, wenn der Widerstand schmilzt. Da heisst es dann, wer sich aber mir ergibt, der braucht kein außergewöhnliches Erziehungsmittel mehr und ihn breite ich meine Hände unter die Füße. Und sein Erdenweg wird leichter passierbar sein, ob schon er auch noch zur Erhöhung seines Reifegrades Prüfungen benötigt, die ihn zu mir hintreiben, bis auch der letzte Abstand von mir überwunden ist. Also der Wille ist gewandelt, aber das Wachstum geht weiter. Der Prozess ändert einfach seine Qualität. Der Hammer wird nicht mehr gebraucht, was jetzt stattfindet, ist eher ein feines Polieren. Das ist ein schönes Bild. Die Prüfungen verschwinden nicht komplett, aber sie werden nicht mehr als feindlicher Schicksalsschlag empfunden. Sondern eigentlich als Möglichkeit, sich noch enger an das göttliche zu binden. Der Widerstand ist gewissen und was in diesen Raum nachströmt, ist ein völlig neuer Aggregatzustand der Seele. Und genau an diesem Punkt, wo der Mensch die Führung in jeder Phase seines Lebens anerkennt, da entsteht hier ein Warkum, das sich augenblicklich füllt. Wenn du nämlich Begreifstes selbst der schwerste Hammerschlag eigentlich der göttlichen Liebe entsprangen, bleibt die ja logisch gesehen nur noch eine einzige Reaktion. Dankbarkeit. Absolute, unumstösliche Dankbarkeit. Und damit sind wir beim Kern der zweiten Kundgabe, der 50/19, angelangt. Diese Schrift, die demaskiert unser alltägliches Verständnis von Dankbarkeit wirklich komplett. Ich lese diesen fast schon siezierten Befund unserer oft so hohen Höflichkeit mal vor. Gerne. Der Mund spricht oft aus, wovon das Herz nichts weiß und solche Worte gelten vor mir nichts. Das Herz aber kann empfinden, ohne sich durch Worte zu äußern und solches empfinden allein, bewerte ich. Das ist ein radikaler Schnitt oder zwischen Form und Substanz. Absolut. Es ist die Entlarung der reinen sozialen Konvention. In der geistigen Welt, da gibt es keinen Raum für Höflichkeitsfloskeln. Ein gesprochenes Danke, das nicht von einer tatsächlichen energetischen Schwingung des Herzens getragen wird, ist im spirituellen Sinne einfach inexistent. Es ist totes Material. Ganz genau. Der Text erklärt uns hier die Mechanik des Empfangens. Wer eine Gabe empfängt, ob das jetzt materielles oder spirituelles, ohne echte Dankbarkeit zu spüren, der begeht im Grunde einen aktkosmischer Anmaßung. Der Text formuliert das extrem präzise, er sagt, es verrät inneste Lieblosigkeit, es verrät eine Überheblichkeit, den Mitmenschen gegenüber, die ihn als berechtigt, empfangend sich fühlen lässt. Berechtigt empfangen. Das ist, puh, ein Schmerzhaftzutreffender begreffendlich. Oh ja. Wenn wir glauben, die Dinge stünden uns ohne hinzu, machen wir uns selbst zum Zentrum, zum götsen. Wir kappen die Verbindung zum Geber. Aber der Text macht dann noch etwas viel faszinierenderes, er schaut sich ja nicht nur unser Verhältnis zu Gott an, sondern beleuchtet auch die Dynamik zwischen uns Menschen. Die zwischenmenschliche Ebene, ja. Genau. Und da gibt es eine Passage, die unsere normale moralische Wertung völlig auf den Kopf stellt. Ich zitiere das mal, wer nur um des Dankes Willens gibt, dem Fehl zwar die rechte Liebe zum Nächsten, denn auch so jede Gabe, die gut gemeint ist dankbar an erkannt werden. Und warum? Oft dass die Liebe des Spenders sich entzündet an der Freude des empfangenden, wie auch an seinem Dank. Das ist, ich würde sagen, es ist vielleicht eine der tiefgründigsten psychologischen Einsichten in diesen ganzen Texten. Wahnsinn, oder? Normalerweise werden wir so eine egoistische Spende ja total ab. Jemand gibt uns etwas, aber wir spüren sofort, ah, der will eigentlich nur Bewunderung, er will sein eigenes Ego streicheln. Und unsere instinktive Reaktion wäre Ablehnung. Oder zumindest so ein zynisches Belecheln der Aktion. Genau. Lass uns diesen Mechanismus dahinter mal auseinander nehmen. Ich stelle mir diesen echten tief empfundenen Dank, wie so einen hochkonzentrierten Funken vor. Der Geber handelt aus einer sehr niederen Schwingung aus Egoismus, aber der Empfänger, der weigert sich, auf diese niedere Schwingung einzusteigen. Er geht nicht in Resonanz mit dem Ego. Richtig. Stattdessen nimmt die Gabe und hüllt sie in vollkommene, ehrliche Dankbarkeit, also in reine Liebe. Er schickt diesen hellen Funken der Dankbarkeit einfach zurück. Und dieser Funke trifft jetzt auf das Berechnen der Herz des Gebers. Aber springt diese harte Barriere des Egos und entzündet in ihm eine Empfindung, die er vorher vielleicht gar nicht kannte, die reine, absichtslose Freude am Geben. Der Empfänger heilt durch seine Dankbarkeit, also den Spender. Ja. Die Dankbarkeit transformiert diese niedere Absicht nachträglich in Licht. Es ist reine spirituelle Alchemie, wie du das beschreibst. Der ehrliche Empfänger wird zum Lehrer des berechnenden Gebers und zwar ganz ohne ihn zu belehren. Allein durch die Resonanz seines eigenen Herzens, der Dank durchbricht die Isolation. Ein wunderschöner Gedanke. Und deshalb insistiert der Text ja auch so stark darauf, dass Dank und Liebe ein und dasselbe physikalische Phänomen sind. Der Dank ist untrennbar von der Liebe heißt es da. Wer in dieser Schwingung verankert ist, bei dem wird die Dankbarkeit zu einem absoluten Dauerzustand. Es ist dann keine Reaktion mehr auf ein punktuelles Ereignis, sondern das Grundrauschen der Seele. Das Leben selbst wird, wie der Text so poetisch sagt, ein einziger Dank gegen den, der ihn erschaffen hat. Dieser Mensch nimmt dann alles mit Rührung entgegen, weil er einfach tief im Innen begriffen hat, dass ihm auch sich selbst heraus gar nichts aber auch gar nichts zu steht. Eine Haltung der totalen Demut. Und weißt du, wenn dieser Haltung, also dieser geschmiedete, widerstandslose Wille und dieser permanente Zustand der Dankbarkeit, wenn das in einem Menschen gefestigt ist, dann hat er sich unbewusst die einzige Rüstung angelegt, die in der Zeit der totalen Krise wirklich standhält. Das ist der perfekte Übergang. Ja, denn dieser innere Zustand, der ist ja keine Weltflucht für friedliche Sonntagnachmittage. Es ist die knallharte Vorbereitung auf den spirituellen Ausnahmezustand. Und das katapultiert uns jetzt tief in die dritte Kundgabe, die 50/20. Die Endzeitvision. Richtig. Dieser Text schildert das absolute Gegenteil einer friedlichen Welt. Er spricht vom göttlichen Schutz in der Endzeit. Hör dir mal diese Gewaltigen, fast schon bedrohlichen Worte an. Ihr könnt in einer Welt von Teufeln leben und doch eng mit mir verbunden sein. Diesen Trost will ich euch geben, auf das ihr nicht schwach werdet in der letzten Zeit, die dem Ende vorangeht. Denn in dieser Zeit seid ihr, die ihr Mainzeit, von Teufeln umgeben, die euch arg bedrängen werden, um das Glaubenswillen. Eine Welt von Teufeln, das ist keine Metaffer, die man leichtfertig überlesen darf. Wir sprechen hier absolut nicht von alltäglichen Ärgernissen oder normalen Konflikten. Nein, das klingt noch viel mehr. Es beschreibt ein Umfeld von absoluter spiritueller Feindseligkeit. Es meint eine Gesellschaftsordnung, wo die Grundausrichtung diametrahl gegen Gott steht. Und alles, was noch hell, wahrhaftig und gläubig ist, wirkt auf diese feindlichen Kräfte wie ein unerträglicher Störfaktor. Es triggert sie fürmlich. Genau. Der Text macht deutlich, dass allein die Präsenz von Menschen, die in der Liebe schwingen, den puren Hass dieser Teufel auf sich zieht. Sie werden bedrängt, einfach weil sie durch ihr bloßes Sein die Dunkelheit entlafen. Aber wartet da, da muss ich wirklich kurz einhaken, denn das wirft für mich eine enormes philosophisches Problem auf. Der Text verspricht ja in einem Atemzug einen ultimativen Schutz. Er sagt, und doch ist dies gerade eure stärkste Waffe, euer stärkster Schutz, dass ihr mir treu bleibt. Ja. Und weiter, ihr lasst mich dann stets bei euch gegenwärtig sein und niemand kann euch schaden zufügen, so ich bei euch bin. Und dann diese unfassbare zentrale Aussage, also weil er auch ich mitten interteufeln, doch im Herzen derer, die mir angehören, eine gewaltige Zusage. Aber genau hier ist mein Problem. Wenn Gott doch mit all seiner Allmacht ohnehin in den Herzen dieser Menschen ist, warum knippste diese Teufel nicht einfach aus? Ja, die alte Frage nach dem Warum? Warum lässt er seine treusten Anhänger überhaupt durch diesen unfassbaren Hass gehen? Er könnte die Bedrängnis doch zack mit einem Wimpernschlag beenden. Die Antwort liegt in der Beschaffenheit unseres menschlichen Vertrauens. Der Text gibt uns, dass warum eigentlich ganz unmissverständlich. Und das sage ich euch zum Trost, dass auch euer Glaube erstarken wird, je mehr an ihm gerittelt wird. Es geht also um das Erstarken. Es geht um die endgültige Vollendung des Glaubens. Und lass uns das bitte nicht mit so placken Floskeln abtunen, wie was uns nicht umbringen, macht uns härter. Bitte nicht nein. Wir brauchen da ein präziseres Bild. Denk mal an den schweren Anker eines riesigen Schiffes. Okay, ich hab das Bild. So lange das Schiff gemütlich im ruhigen Hafen liegt, ist dieser Anker nur ein sehr schweres Stück Eisen auf dem Deck. Die Crew glaubt theoretisch an seine alte Kraft. Sie wissen, wir haben einen Anker. Aber sie spüren ihn nicht im Einsatz. Genau. Seine wahre Natur, seine eigentliche Funktion, die beweist sich doch erst in dem Moment, wo der Orkan losbrecht. Wenn die Wellen das Schiff zu zerschmettern drohen und der Anker in die dunkle unsichtbare Tiefe geworfen wird, erst das Zern dieses brutale Zern des Sturms beweist, dass die Kette kalt. Das bedeutet, der Glaube ohne den Sturm ist, der ist im Grunde nur ein reintäoretisches Konzept im Kopf. Erst diese völlig abwesenheit von jeglicher, weltlicher Sicherheit zwingt die Seele, sich mit ihrem gesamten Gewicht in den Glauben fallen zu lassen. Vollkommen richtig. So lange wir noch irgendwelche Ausweichmöglichkeiten haben, so lange uns die Welt noch ein kleines bisschen Sicherheit bietet, klammern wir uns instinctiv daran. Das ist menschlich. Wenn aber die Welt wirklich zu einer Welt von Teufeln wird, wenn es keinen einzigen irdischen Fluchtpunkt mehr gibt, dann bleibt nur noch die Vertikale. Gewegt nach innen. Nur noch der Weg nach innen, zudem Gott, der wie es hieß, im eigenen Herzen weilt. Und genau dieser massive, fast unerträgliche Druck von außen, erzeugt dem inneren etwas, das Dudel als ein rechtes Kindesverhältnis beschreibt. Ein Begriff der Glaubigheutzutage auch schnell missverstanden werden kann. Er meint ja ganz sicher nicht naivität oder irgendeine psychologische Regression. Nein, überhaupt nicht. Es beschreibt vielmehr den Zustand vollkommener unerschütterlicher Geborgenheit. Ein Kind auf dem Arm seines starken Vaters hat keine Angst vor dem tobenden Gewitter draußen. Weil es sich absolut sicher fühlt. Nicht, weil es die Physik des Gewitters verstanden hat, sondern weil die physische Präsenz des Vaters für das Kind die absolute Realität ist. Die viel realer ist als der Blitz. Wenn dieses Vertrauen durch das Rütteln am Glauben vollendet ist, tritt ein Zustand ein, der menschlich eigentlich kaum noch greifbar ist. Die gläubigen Föchten, wie es im Text heißt, die erdische Not nur noch wenig, weil sie voll überzeugt sind, dass ich sie errete. Die Angst verschwindet einfach mitten im Schrecken. Und Gott antwortet auf diese ultimative Hingabe, mit der extremsten Zusage, die überhaupt möglich ist. Ich verlasse euch nicht, so ihre Milch nicht verlasset. Und das mündet dann in dieses Finale-Triumphale versprechen, dann streite ich an eurer Seite und der Sieg wird unser sein. Eine unvorstellbare Kraft liegt in diesen Worten. Absolut. Weißt du, wenn wir die Linien dieser drei Texte jetzt am Ende mal übereinanderlegen, dann sehen wir eigentlich keine Fragmente, sondern eine vollkommen geschlossene, spirituelle Architektur. Wir haben am Anfang mit diesem kalten Stahl begonnen, unserem stürrischen, egoistischen Willen, der unter diesen Hammerschweren Schlägen des Schicksals, das Dode in 50/18 beschreibt, weich und formbar gemacht wird. Der erste große Schritt. Und ist dieser Widerstand erst einmal gebrochen, fließt die Seele in diesen Zustand, über den wir in 15/19 studiert haben. Nämlich diese permanente, tiefe Dankbarkeit, die unser eigenes Herz halt, und sogar die egoistischen Motive, unserer Mitmenschen transformieren kann. Die Alchemie der Seele. Genau. Und genau dieser Weiche, dieser dankbare, in sich ruhende Zustand, der wird dann paradoxerweise zu dem unzerstörbaren Anker, der uns in dieser dunklen Endzeitvision von 1520 vor jeder Angst bewahrt. Also das Schicksal bricht uns auf, die Dankbarkeit reinigt uns, und das absolute Vertrauen macht uns in der dunkelsten Stunde unangreifbar. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Bevor wir diesen Raum der Stille nun wieder verlassen und du, der du uns zuhörst, zurückgehst in deinen Alltag, in deine eigene Geschichte, möchte ich dir noch einen allerletzten Gedanken mitgeben. Einen Gedanken, über den es sich, glaube ich, wirklich lohnt, noch ein bisschen nachzusinnen. Wenn wir uns die Architektur dieser ganzen feindlichen Übermacht ansehen, also all die Boßheit den Hass, dieses Rütteln und Zähren, das uns eigentlich von Gott weg reißen soll, dann offenbart sich am Ende eine fast schon komische, zutiefst göttliche Ironie. Wie meinst du das? Das Böse erkennt in seiner ganzen Blindheit gar nicht, dass es selbst eigentlich nur der Hammer in der Hand des Schmieds ist. Jeder Angriff, den die Dunkelheit führt, jede Angst, die sie zu sehen versucht, treibt den Menschen am Ende nur noch schneller und radikaler in die offene schützende Präsenzgottes. Es erfüllt also unbewusst sein Zweck? Genau. Das Böse ist dazu verdammt, durch seinen maximalen Widerstand, genau jenes unerschütterliche Vertrauen im Menschen zu schmieden, das es eigentlich auslöschen wollte. Es ist unweigerlich und völlig unfreiwillig, das Werkzeug zu seiner eigenen totalen Niederlage und zur Vollendung der göttlichen Liebe in uns. Ein sehr machtvoller Gedanke. Nimm diesen Frieden, der aus diesen Gedanken entspringt, mit in deine Zeit.

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