Lass Jesus dein Arzt sein

der wahre Weg zur Heilung für Körper und Seele

S1E08 – Sich dem göttlichen Willen hingeben

Der Weg in die innere Führung

09.01.2026 19 min

Zusammenfassung & Show Notes

S1E08 – Sich dem göttlichen Willen hingeben


Der Weg in die innere Führung


Über diese Episode

In dieser Episode laden wir dich ein, einen tiefen inneren Schritt zu gehen:
 den Schritt der Hingabe.

Sich dem göttlichen Willen hinzugeben bedeutet nicht, die eigene Verantwortung abzugeben oder passiv zu werden.
 Es bedeutet, den inneren Widerstand loszulassen und Raum zu schaffen für eine Führung, die aus Liebe entsteht.

Diese Folge spricht über Vertrauen, über das Aufhören des inneren Kämpfens und über die stille Kraft, die wirkt, wenn wir sagen:
 „Herr, dein Wille geschehe.“

Mit Texten und Impulsen von Bertha Dudde, Bruno Gröning, Derek Prince, Luisa Piccarreta und Thomas von Kempen führt diese Episode behutsam in eine Haltung der inneren Öffnung – ergänzt durch eine kurze geführte Stille.


In dieser Episode erfährst du

  • warum Hingabe kein Verlust, sondern Freiheit ist

  • wie innerer Widerstand Heilung blockiert

  • was es bedeutet, sich bewusst führen zu lassen

  • wie Vertrauen innere Ordnung und Frieden bringt

  • warum Gottes Wille immer Liebe ist


Ein stiller Impuls

Du musst nicht alles wissen.
 Du musst nicht alles regeln.
 Du darfst vertrauen.

Wo Hingabe ist,
 da beginnt Heilung.


In dieser Episode laden wir dich ein, einen tiefen inneren Schritt zu gehen:
 den Schritt der Hingabe.

Sich dem göttlichen Willen hinzugeben bedeutet nicht, die eigene Verantwortung abzugeben oder passiv zu werden.
 Es bedeutet, den inneren Widerstand loszulassen und Raum zu schaffen für eine Führung, die aus Liebe entsteht.

Diese Folge spricht über Vertrauen, über das Aufhören des inneren Kämpfens und über die stille Kraft, die wirkt, wenn wir sagen:
 „Herr, dein Wille geschehe.“

Mit Texten und Impulsen von Bertha Dudde, Bruno Gröning, Derek Prince, Luisa Piccarreta und Thomas von Kempen führt diese Episode behutsam in eine Haltung der inneren Öffnung – ergänzt durch eine kurze geführte Stille.


In dieser Episode erfährst du

  • warum Hingabe kein Verlust, sondern Freiheit ist

  • wie innerer Widerstand Heilung blockiert

  • was es bedeutet, sich bewusst führen zu lassen

  • wie Vertrauen innere Ordnung und Frieden bringt

  • warum Gottes Wille immer Liebe ist


Ein stiller Impuls

Du musst nicht alles wissen.
 Du musst nicht alles regeln.
 Du darfst vertrauen.

Wo Hingabe ist,
 da beginnt Heilung.

Transkript

Ob du nach Heilung, deistigem Wachstum oder einer tieferen Beziehung zu Gott suchst, lass Jesus dein Arzt sein, bietet stille Reflexionen und praktische Inspiration, um dich auf deinem Weg mit Glaubehoffnung und Liebe zu begleiten. Lasst uns beginnen. Also, denke einmal an die eine Sache in deinem Leben, die du gerade am Kramfhaftesten versuchst zu kontrollieren. Vielleicht ist es dein Karriereweg oder das Verhalten deines Partneres. Oder vielleicht auch einfach nur diese ständige Angst vor den Nachrichten da draußen in der Welt. Ja, das kennen wir alle. Genau. Und wie viel Kraft kostet dich eigentlich, dieses ständige Festhalten? Was wäre, wenn der Schlüssel zur Lösung nicht darin liegt, sich noch mehr anzustrenken, sondern ja, vollkommen loszulassen? Das ist ein sehr, sehr tiefgreifender Gedanke. Nehmt ihr genau dafür jetzt einfach mal einen Momentzeit, atme einmal tief ein und langsam wieder aus. Lasst den ganzen Lärm die ewigen Tutulisten und ja, die Effizienz des Alltags für die nächsten Minuten einfach mal draußen vor der Tür. Schön, dass du da bist. Schön, dass du zu hörst? Wir beginnen diese heutige, spirituelle Betrachtung ganz bewusst aus einer völligen Ruhe heraus. Unsere heutige Erkundung erfordert nämlich genau das, einen inneren Raum der Stille. Absolut. Wir nähern uns heute einem Zustand, der unsere modernen, total auf Leistung getrimtem Verstand völlig widerspricht. Es geht um radikale Hingabe. Darum die eigene Kontrolle aufzugeben, damit ein viel größerer, ein göttlicher Plan in uns wirken kann. Und wir schauen uns heute sehr tiefgreifende Texte an. Allen voran die Kundgabe 7.000 und 3 von Bertha Dudde. Ja, und das ist eine Reise, die wirklich an unsere Grundfesten geht. Diese Texte wollen nicht einfach nur intellektuell verstanden werden, weißt du? Sie müssen im Herzen bewegt werden. Unser Ziel heute ist es ganz genau zu ergründen, wie dieser oft beschriebene göttliche Kraftzustrom eigentlich funktioniert. Und vor allem wollen wir beleuchten, warum die göttliche Ordnung eben keine Einschränkung unserer Freiheit ist. Wichtig, sondern im Gegenteil, oder? Genau, sondern die tiefste und reinste Form von Liebe, die wir als Menschen überhaupt erfahren können. Lasst uns da direkt mal einhaken und ehrlich sein. Wenn unser modernes Gehirn das Wort "Hingabe" hört, das schrillen doch sofort alle Alarmglocken. Oh ja, absolut. Wir leben ja in einer Gesellschaft, die uns von klein auf beibringt. Du bist der Schmied, deines eigenen Glücks. Wenn ich kämpft, verliert, und dann denkt man sich, warte mal, wie soll das praktisch funktionieren? Wenn ich einfach meinen Willen aufbege, wie zahle ich dann meine Miete? Ja, das ist die klassische Angst. Erwartet Gott nicht, dass wir handeln. "Hingabe" klingt für uns irgendwie oft nach Passivität, nach Schwäche. Fast wie so eine Bankrot-Erklärung des eigenen Verstandes. Das ist der absolut klassische Widerstand unseres Egos. Das ist ja auch ein sehr verständlicher, aber eben auch ein tiefgreifender Irrtum. Wenn wir uns die geistigen Prinzipien ansehen, zeigt sich da ein völlig anderes Bild. "Hingabe" ist nicht das Ende der eigenen Persönlichkeit. Sie ist eigentlich der Beginn echter Freiheit. Wie meinst du das genau? Also Thomas von Campen hat das einmal wunderbar auf dem Punkt gebracht. Er sagte sinngemäß, solange der Mensch seinen eigenen Willen liebt, bleibt er unruhig. Frieden kommt erst, wenn er sich in Gottes Willen birgt. Wow. Ja. Wenn wir das mal psychologisch betrachten, warum macht uns unser eigener Wille eigentlich so unruhig? Na ja, aber wir ständig versuchen Dinge zu kontrollieren, die wir gar nicht überblicken können. Wir würden uns praktisch die Laste Alwesenheit auf. Ganz genau. Wir versuchen, eigentlich Gott zu spielen. Und unser menschliches Nervensystem ist aber überhaupt nicht dafür gemacht. Das gesamte Universum oder auch nur die nächsten zehn Jahre, unseres eigenen Lebens zu kontrollieren. Das stimmt. Dieser ständige Stress, dieses ewige Kämpfen, das resultiert exakt daraus, dass wir so krampfhaft an unserem begrenzten Willen festhalten. Weißt du, wir behandeln Gott ja oft wie so einen wie einen kosmischen Getränkeautomaten. Oh, das ist ein gutes Bild. Wir werfen unsere guten Taten oben rein, drücken die Taste für berufliche Erfolg oder Traumpartner und dann werden wir furchtbar wütend und verlieren in Glauben, wenn uns nicht genau die Dose herausfällt, die wir bestellt haben. Ein sehr treffendes Bild. Und genau da setzt die tieferere Theologie an, z.B. bei Denkan Videric Prince. Gott ist kein Automat und er ist auch kein Diktator. Er führt uns niemals durch Zwang. Er bricht unseren Willen nicht. Er wartet vielmehr auf unsere Zustimmung. Er wartet auf unser stilles, tägliches Jahr. Hingabe ist also wirklich keine Passivität. Es ist die hochgradig aktive, ganz bewusste Entscheidung zu sagen, ich trete jetzt einen Schritt zurück und lasse dich ans Steuer. Das erinnert mich stark an den Kernsatz von Luisa Picaretta. Sie schrieb, "Dein Wollen ist mein Leben". Ja, wunderschön. Das ist ein total aktiver Akt des Vertrauens. Und natürlich das ultimative Vorbild im Lukas Evangelium, wenn Jesus in seiner allergrößten Angst sagt, nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Genau, das ist der Punkt. Wenn wir das mal auf unsere Biologie und Psychologie übertragen, in dem Moment, wo ich aufhöhre zu kämpfen und dieses "dein Wille geschehe" wirklich ernst meine, dann signalisiere ich meinem Gehirn, die Gefahr ist vorbei. Ich muss nicht mehr um mein Überleben kämpfen. Ich trete aus dem Panikmodus heraus und wechsele in ein Zustand des ruhigen Vertrauens. Richtig. Und exakt in diesen Zustand des ruhigen Vertrauens passiert dann etwas Metaphysisches. Heilung und innere Ordnung werden überhaupt erst möglich. Einfach, weil wir aufhören gegen den Strom des Lebens zu schwimmen. Und das bringt uns direkt zu der Frage nach der geistigen Physik der Hinter. Stimmt. Wenn hingabe also diese wirklich aktive Entscheidung ist, unser inneres Lenkrad abzugeben, wie genau fließt dann diese oft beschriebene Kraft zu uns? Also wie funktioniert diese Mechanik der göttlichen Liebe im Detail? Ja, das ist die entscheidende Frage. Das führt uns direkt zur Bertha Dode und der Kundgabe 7.000 und drei. Schon der Titel ist ja eine Ansage. Gottes Kraft zu Strom bedingt hingabe. Dieser Text ist wirklich das absolute Herzstück für dieses Verständnis. Die Worte haben eine unglaubliche Dichte. Bertha Dode schreibt da und ich möchte, dass hier wirklich behutsam und im genauen Wortlaut wiedergeben. Bitte. Sie schreibt? Ein jeder von euch wird sich mir hingeben müssen, wenn er von mir Kraft beziehen will. Und der Grad seiner Hingabe bestimmt nun auch das Maß von Kraft, die ihm nun zustrümmt. Das ist im Grunde ein ganz direktes proportionales Verhältnis. Je mehr ich meine eigenen Bedingungen und meinen Kontrollzwang loslasse, desto mehr Kraft kann ihn mich hineinfließen. Exakt, es ist fast wie ein physikalisches Gesetz der geistigen Welt. Und dann erklärt der Text, warum das überhaupt so ist. Er blickt auf das Zurück, was Dode unser Urverhältnis zu Gott nennt. Wie beschreibt sie das? Dort heißt es weiter, euer Urverhältnis zu mir sicherte euch ständiges Überschrömen der Kraft aus mir. Ihr wartet mir so inig verbunden durch die Liebe, die euer ganzes Wesen erfüllte, dass auch meine Liebe ständig euch durchstrahlte, dass sie euch also auch mit Kraft und Licht erfüllte und ihr darum unermesslich sehlich wartet. Das heißt, wir kommen ursprünglich aus einem Zustand, in dem wir völlig durchlässig waren. Ja, genau. Wie ein glasklares Fenster an einem sonnigen Tag, das Licht konnte einfach völlig ungehindert, durch uns hindurch scheinen. Wir waren reine Empfänger für dieses Licht. Ein wirklich wunderschönes Bild. Und jetzt kommt der Schmerzhafte, aber eben entscheidende Bruch in diesem Urverhältnis. Gott hat sich nämlich nicht verändert. Der Text sagt ganz klar, es hat sich von mir aus noch nichts verändert. Das heißt, ich bin genauso bereit, euch mit meiner Liebe zu durchstrahlen, wie einst. Er sendet also immer noch mit der selben Intensität. Richtig, Gott sendet immer noch. Aber Dude schreibt weiter, doch, ihr wandeltet euer Wesen und ihr wutet unfähig, meine Liebe aufzufangen. Oder auch ihr leistetet mir Widerstand und es verlore darum, auch meine Liebe Kraft an Wirkung. Lass uns das mal auf unseren normalen Altakarunterbrechen. Im Grunde sind also unsere spirituellen Muskeln völlig verkümert, oder? Ja, das kann man so sagen. Wir waren so besessen davon, alles auf unsere eigene Art zu machen, alles intellektuell zu durchdringen und 100%ig abzusichern, dass wir buchstäblich die Kapazität verloren haben, diese göttliche Hilfe überhaupt aufzufangen. Absolut richtig. Weißt du, dass ihr inhaltlich extrem stark an ein altes Radio. Stell dir vor, Gott sendet ununterbrochen. Sein Liebestrom reist nie ab. Die Frequenz ist immer in der Luft, auf voller Leistung. Aber wir haben unsere innere Antenne eingezogen. Oder wir haben unseren Sender völlig verstellt. Wenn ich unbedingt WDR4 hören will, kann ich eben nicht gleichzeitig NDR einsempfangen. Auch wenn dort rund um die Uhr gesendelt wird. Der göttliche Liebestrom geht einfach an uns vorbei, weil wir uns total stuhe auf die Frequenz unseres eigenen Egos, unsere Angst und unserer Sorgen eingelockt haben. Diese Radioanalogie trifft die Wahrheit des Textes ganz exakt. Der Sender, also Gott, ist unermüdlich aktiv. Die Frequenz der Liebe durchdringt alles. Aber so lange wir auf der Wellenlänge des ich will, aber das ist genau so läuft, Funken empfangen wir nichts als Rauschen. Ja, nur Rauschen. Du deschleibt dazu, die entscheidenden Worte. Gebt ihr nun den Widerstand auf? So wird auch wieder meine Liebe wirksam. Und den Widerstand aufgeben heißt, dass ihr euch mir in Liebe wieder hingebt. Wie es war im Anbeginn. Den Sender neu anstellen, bedeutet also schlichtweg, den inneren Widerstand aufzugeben. Zu sagen, okay, mein Weg funktioniert offensichtlich nicht. Er macht mich nur unendlich müde. Ich stelle jetzt auf deine Frequenz um. Richtig. Und es ist enorm wichtig zu verstehen, wie genau wie diesen Sender neu justieren. Wie machen wir das? Es geschieht nicht durch irgendwelche mechanischen Lippenbekenntnisse. Wir können nicht einfach in der Kirche sitzen und Fromme Worte vor uns hinmumeln, während unser Herz gleichzeitig noch heimlich den eigenen Karriereplan schmiedet. Nein, das klappt nicht. Das funktioniert nicht. Auf Empfang zu gehen, bedeutet sich Gott wirklich mit dem ganzen offenen Herzen zuzuwenden. Das wird oft auf das eine große Geburt Jesu heruntergebrochen, liebe deinen Schöpfer über alles und ein Nächsten, wie dich selbst. Das ist nicht einfach nur ein netter, moralischer Radschlag. Das ist buchstäblich die exakte Frequenz, auf der die göttliche Liebe sendet. Wer liebt, der ist auf Empfang. Wenn wir nun also verstehen, dass wir diesen Widerstand aufgeben und unseren Empfänger auf diese Frequenz der Liebe ausrichten müssen, dann drängt sich natürlich die ganz praktische Frage auf. Ja. Wie lassen wir diese Kraft oder wie es Bruno Gröning so treffen, den Heilstrom nannte, in unserem oft lauten chaotischen Alltag fließen? Wenn ich morgens am Küchentisch sitze und die Rechnungen stapeln sich, oder ich habe einen furchtbaren Konflikt auf der Arbeit, wie stelle ich dann in dem Moment den Sender um? Gröning hat dieses Prinzip des Heilstroms sehr greifbar gemacht. Er sagte im Grunde, wer den göttlichen Willen erkennt und ihm folgt, der steht im Einklang mit der Ordnung des Lebens. Das ist wie ein Flussbett, das frei geräumt wird. Dann kann die göttliche Kraft ungehindert fließen. Wenn du also am Küchentisch sitzt und die Angst schnürt dir die Kehle zu, dann ist der erste Schritt, das er kennen. Das er kennen, wovon? Das er kennen, mein eigener Wille versucht gerade krampfhaft, ein Problem zu lösen, das sich überhaupt nicht überblicken kann. Die Hingabe an Gottes Willen ist dann nicht der Moment, wo du aufgeps und letagisch auf der Kaut sitzen bleibst. Es ist der Moment, in dem die echte Führung überhaupt erst beginnt. Wer sich lenken lässt, der wird heil, ganz einfach, weil Gott ihn dann trägt und ihm den nächsten richtigen Schritt zeigt. Das ist der Punkt, an dem wir das wirklich greifen müssen. Was bedeutet all das nun für dich, der uns gerade zuhört? Zu sagen, Vater, ich will, was du willst. Das erfordert einen extremen Mut, es bedeutet, ja, loszulassen, ohne das Auffangnetz schon zu sehen. Ja, und das ist die Brücke vom intellektuellen Wissen zur echten Erfahrung. Ware Führung bedeutet gerade nicht, dass wir im Voraus den gesamten Weg kennen. Wenn wir unseren Willen hingeben, bekommen wir keinen detaillierten, göttlichen Businessplan für die nächsten fünf Jahre bereicht. Wir bekommen reines Vertrauen. Es ist die Bereitschaft, aus einer tiefen inneren Stille herauszuagieren. Wenn wir sagen, dein Wille geschehe, dann löst sich die Blockade im Flussbett. Der Heilstrom wird frei. Und unser Leben findet oft durch scheinbare Zufälle, plötzlichereingebungen oder unerwarteten Frieden, seine göttliche Richtung. Und genau deshalb wollen wir jetzt nicht nur theoretisch darüber sprechen. Der Sinn dieser Texte ist ja, dass wir uns in die Erfahrung führen. Wir wollen das jetzt für dich erlebbar machen, durch eine kleine innere Praxis der Hingabe. Wenn du gerade Auto fährst, hör einfach entspannt zu. Aber wenn du kannst und es sicher ist, dann schließe jetzt für einen Augenblick deine Augen. Lasst dir Zeit dafür. Atme noch einmal tief in deinen Bauch hinein. Und spüre einfach nur dein eigenes Herz. Lasst deine Schultern sinken. Ja, lasst die Anspannung los. Stell dir vor, vor dir liegt der heutige Tag oder vielleicht der Morgige. Er liegt vor dir wie ein stiller Weg im frühen Morgen grauen. Der Nebel liegt noch über dem Boden. Du kannst vielleicht nur die nächsten 2-3 Meter erkennen. Alles weitere liegt im Verborgenen. Und spüre in dir, das ist völlig in Ordnung. Du musst noch nicht wissen, was hinter der nächsten Biegung liegt. Sprich in deinen Gedanken nun ganz langsam und leise die Worte her, dein Wille geschehe in mir. Nicht meinwollen, sondern dein Licht führe mich. Spüre die Bedeutung dieser Worte. Und nun? Nimm eine ganz konkrete Entscheidung. Oder eine Sorge, die dich in diesem Moment schwer beschäftigt. Ja. Etwas, dass du in den letzten Tagen Krampfhaft versucht hast zu kontrollieren. Stell dir diese Sorge vor, wie ein kleines flackendes Licht. Dass du schützend, aber auch sehr, sehr angespannt in deinen eigenen Händen hältst. Du hältst es ganz fest. Du schaust darauf. Und merkst, wie schwer es eigentlich ist. Und dann? Ganz langsam und bewusst hebst du deine Hände hinauf. Du strecks sie aus. In ein großes, unendliches, warmes, göttliches Licht. Das weit über dir leuchtet. Und während du dieses kleine Licht nach oben hältst, sprich still in dir, Herr, ich übergebe es dir. Ich lasse meinwollen los. Füre mich so, wie es deine Ordnung entspricht. Nimm dir diesen Moment. Spüre nun ganz bewusst die physische und seelische Erleichterung dieser Gäste. Spüre wie die Spannung aus deinen Händen, aus deinem Nackenweicht, wie der Frieden in dich einzieht. Alles, was eben noch unsicher und von Angst besetzt war, darf sich nun in seinem Willen ordnen. Ja. Du musst es nicht mehr allein tragen. Du darfst leichter werden. Denn genau das ist wahre Führung. Nicht das Wissen um jeden Stein auf dem Weg, sondern das absolute Vertrauen, in denen, der uns führt. Kann zu diesen Raum spüren. Das ist die absolute Essenz, die Bertha-Dude uns vermitteln möchte. Es geht im geistigen Leben nicht darum, den Willen Gottes zähne knerschend und als unvermeidliches Schicksal zu ertragen. Nein, überhaupt nicht. Es geht darum, zu lernen, diesen Willen zu lieben, ihn aktiv zu wollen. Denn unser menschlicher Verstand irrt sich so oft darin, was uns wirklich glücklich macht. In seinem Willen liegt unser tiefster Frieden. Wir haben heute gesehen, dass echte Heilung und Klarheit niemals dadurch entstehen, dass wir unseren verkampften Willen dem Leben aufzwingen. Sie entstehen durch das genaue Gegenteil. Durch das sanfte Einstellen unseres eigenen inneren Empfängers auf die Frequenz der göttlichen Liebe. Und wenn wir aus dieser Stille nun gleich wieder in den Tag zurückkehren, wenn wir tief in uns verstanden haben, dass dieser göttliche Liebesstrom dieses Urverhältnis niemals versiegt ist, sondern ununterbrochen auf uns wartet, dann möchte ich dir einen Gedanken mit auf den Weg geben. Welchen Gedanken? Welche konkrete Situation in deinem Leben könnte es du heute, wenn der Stress wieder anklopft? So fort wieder in ein kleines Licht verwandeln und mental nach oben abgeben. Was würde passieren? Wie würde sich dein Umgang mit deinen Mitmenschen, mit deiner Arbeit verändern, denn du ab heute Mittag einfach aufhörst die Dinge aus eigener Kraft, erzwingen zu wollen? Möge diese Gedanke in dir nachklingen. Möge der göttliche Wille dein Herz erfüllen und dich sicher tragen durch diesen Tag und durch alles, was in der Zukunft noch kommen mag. Mögest du in jedem unruhigen Moment spüren, dass jede wahre tiefe Führung immer aus der Stille Gottes entsteht? Amen. Wir danken dir von Herzen, dass du dich heute mit uns auf diese tiefe Betrachtung eingelassen hast. In unserer nächsten Erkundung werden wir uns einem Thema widmen, dass sich wunderbar in diese Hingabe anfügt. Nämlich die Stimme Gottes im Herzen. Wie wir innere Führung im Alltag ganz konkret wahrnehmen können. Bis dahin, geh im Frieden.

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