S1E06 Heilung durch Vergebung und Mitgefühl
das Herz als Quelle der Gnade
31.12.2025 22 min
Zusammenfassung & Show Notes
Heilung durch Vergebung und Mitgefühl
Heilung geschieht dort, wo Mitgefühl die Härte des Herzens verwandelt.
In dieser Episode vertiefen wir den Weg der Heilung durch Vergebung und Mitgefühl.
Wenn das Herz weich wird, kann Gottes heilende Kraft ungehindert wirken.
In dieser Episode
- Warum Mitgefühl ein Schlüssel zur Heilung ist
- Bertha Dudde über Vergebung als Ausdruck göttlicher Liebe
- Impulse von Bruno Gröning, Derek Prince und der Bibel
- Eine Meditation, um Mitgefühl für sich selbst und andere zu entfalten
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
– Lukas 6,36
Jetzt hören
Lass dein Herz weich werden und öffne dich für Heilung.
https://lass-jesus-dein-arzt-sein.letscast.fm/
Heilung geschieht dort, wo Mitgefühl die Härte des Herzens verwandelt.
In dieser Episode vertiefen wir den Weg der Heilung durch Vergebung und Mitgefühl.
Wenn das Herz weich wird, kann Gottes heilende Kraft ungehindert wirken.
In dieser Episode
- Warum Mitgefühl ein Schlüssel zur Heilung ist
- Bertha Dudde über Vergebung als Ausdruck göttlicher Liebe
- Impulse von Bruno Gröning, Derek Prince und der Bibel
- Eine Meditation, um Mitgefühl für sich selbst und andere zu entfalten
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
– Lukas 6,36
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S1E06 – Heilung durch Vergebung und Mitgefühl
Wenn das Herz weich wird und Heilung fließt
In dieser Episode geht es um Vergebung und Mitgefühl – zwei Kräfte, die tiefgreifende Heilung ermöglichen.
Oft tragen wir nicht nur den Schmerz dessen, was andere uns angetan haben, sondern auch Schuld, Selbstvorwürfe und innere Härte.
Oft tragen wir nicht nur den Schmerz dessen, was andere uns angetan haben, sondern auch Schuld, Selbstvorwürfe und innere Härte.
Vergebung bedeutet nicht, Unrecht gutzuheißen.
Sie bedeutet, das Urteil loszulassen und das Herz für Gnade zu öffnen.
Sie bedeutet, das Urteil loszulassen und das Herz für Gnade zu öffnen.
Mitgefühl hebt Trennung auf.
Es verbindet uns wieder mit Gott, mit anderen Menschen und mit uns selbst.
Wo das Herz weich wird, kann der göttliche Heilstrom fließen.
Es verbindet uns wieder mit Gott, mit anderen Menschen und mit uns selbst.
Wo das Herz weich wird, kann der göttliche Heilstrom fließen.
In dieser Episode:
- Warum Vergebung ein Akt innerer Freiheit ist
- Wie Mitgefühl seelische und körperliche Heilung unterstützt
- Die geistige Wirkung von Gedanken, die segnen statt verurteilen
- Warum Heilung dort beginnt, wo wir loslassen
- Eine stille Übung für Vergebung, Mitgefühl und Dankbarkeit
🕊️ Eine Einladung, das Herz zu öffnen – und Heilung zuzulassen.
Transkript
Ob du nach Heilung geistigem Wachstum oder einer tieferen Beziehung zu Gott suchst,
lass Jesus dein Arzt sein.
Bietet stille Reflexionen und praktische Inspiration,
um dich auf deinem Weg mit Glaubehoffnung und Liebe zu begleiten.
Lasst uns beginnen.
Wir glauben ja oft, dass Vergebung einfach so ein großmütiges Geschenk ist,
dass wir dem Täter machen.
Ein Geschenk, genau.
Wir denken, wir erlassen da jemandem eine Schuld
und ziehen dann einfach unsere Wege.
Ja, als wäre es damit dann erledigt.
Richtig.
Aber was wäre, wenn das Festhalten an Groll buchstäblich bedeutet,
dass wir dunkle Energie in die Welt schießen?
Das ist ein heftiges Bild.
Absolut.
Und was wäre, wenn Vergebung der absolut einzige physikalische Weg ist,
um unser eigenes spirituelles Überlebend zu sichern?
Willkommen zu unserer heutigen, geistigen Betrachtung.
Bevor wir da jetzt in diese wirklich faszinierende Mechanik der Seele eintauchen,
möchte ich einladen für einen ganz kurzen Augenblick wirklich hier anzukommen.
Einfach mal da sein.
Genau.
Vielleicht magst du einmal tief durchatmen.
Lasst den Lärm des Alltags mal los.
Ja, die Termine.
Diese ganzen unterschwelligen Sorgen.
Lasst das für diesen Moment einfach hinter dir.
Komm zu Ruhe.
Diese Zeit gehört jetzt nur dir und deinem Herzen.
Das ist so wichtig gerade bei diesem Thema.
Absolut.
Unsere Mission für diese gemeinsame Zeit ist es nämlich, einem Geheimnis auf den Grund zu
gehen, das wirklich so alt ist wie die Menschheit selbst.
Dem wahren Weg zur Heilung.
Genau.
Zur Heilung von Leib und Seele durch vollkommene Vergebung und Mitgefühl.
Und im absoluten Mittelpunkt unserer Betrachtung steht dabei heute ein ganz besonderer Originaltext.
Mhm.
Von Bertha Dude.
Richtig.
Ihre Kundgabe 5.428.
Und ich darf dich ebenfalls ganz herzlich in dieser ruhigen Runde begrüßen.
Weißt du, wir tragen im Alltag oft so unfassbar schwer an den Dingen, die uns angetan wurden.
Oh ja, das tun wir.
Und wir glauben allzu leicht, dass Vergebung lediglich ein passiver Zustand sei.
Also so ein neutraler Zustand, in dem wir jemandem einfach nichts Schlimmes mehr wünschen.
Wie so ein Weg schauen fast.
Exakt.
Doch die Texte, in die wir heute tief eintauchen, die offenbaren eine viel radikalere,
ja eine viel greifbare Wahrheit.
Mhm.
Vergebung ist eben kein bloßes Weg schauen.
Sie ist eine hochaktive spirituelle Kraft, die uns aus diesen unsichtbaren inneren Gefängnissen der Bitterkeit befreit.
Und genau an dieser Wurzel des Schmerzes wollen wir ansetzen.
Bei dem Gedanken, die wir so in der Stille in uns hegen.
Ja.
Die Gedanken sind der Schlüssel.
Wie alle kennen das ja.
Jemand hat uns unrecht getan und in unserem Kopf da kreisen diese feindseligen Gedanken unaufhörlich.
Man kommt da kaum raus.
Genau.
Und Bertha Dudde erklärt in dieser Kundgabe 5428 auf eine fast schon beklemmend präzise Art, warum
diese unsichtbaren Gedanken so zerstörisch sind.
Lass uns ihre Worte mal wirklich in Ruhe hören.
Ja, lass uns das ganz bewusst auf uns wirken lassen.
Sie schreibt da und ich lese das mal langsam vor, du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst.
Du sollst ihm keine Sündenschuld nachtragen.
Mhm.
Denn jeder feindselige Gedanke ist nicht geeignet, gegen Liebe zu erwecken.
Wohin gegen die Liebe, die du deinem Feind erweist, auch in ihm Regungen erweckt, die positiv zuwerten sind.
Es ist ja schon mal ein starker Perspektivexer.
Absolut.
Und dann geht sie in diese energetische Ebene.
Sie sagt, jeder ungute Gedanke an einen Menschen wird von bösen Kräften aufgenommen
und übertragen auf jenen.
Wow, aufgenommen und übertragen.
Richtig.
Und er kann keine gute Wirkung haben, weil Böses nur Böses gebiert und darum stets nur Böse
erwidert wird.
Das vermehrt die Kraft des Bösen rasch und wirkt darum negativ.
Das ist wie ein physikalisches Gesetz, das sie da beschreibt.
Ja, total.
Und die Lösung, die sie anbietet lautet, ihr aber soll dem Bösen gutes entgegensetzen, um abzuschwächen
und zu wandeln zum Guten, was Böse ist.
Ihr sollt gute Gedanken hinaus senden und auch euren Feind nur gutes wünschen.
Mhm.
Das ist eine gewaltige Aufgabe.
Und es kommt noch einen entscheidender Satz über die göttliche Vergebung am Ende.
Ja.
Und dann schließt ab mit, darum soll dir erst dann Vergebung finden bei mir, wenn
ihr auch euren Schuldenern vergeben habt, denn wie kann ich milde sein zu euch, die ihr noch
streng urteilt und feinde habt, weil ihr selbst die Feinschaft aufrecht erhaltet?
Lass uns da mal kurz innerhalten.
Ja.
Okay.
Lass uns das mal entpacken.
Ich habe Grollhegen, eigentlich immer so verstanden, es ist als ob man selbst gift trinkt
und darauf wartet, dass der andere stirbt.
Ja.
Das ist ein sehr bekannte Bild.
Genau.
Aber nach diesem Worten von Bertha Dudde ist es ja noch viel tiefer greifender.
Inwiefern?
Noia, es ist viel mehr so, als würden wir mit jedem Hass erfüllten Gedanken kleine,
dunkle Energiefriolen abfüllen und direkt zum anderen schicken.
Ah, ich verstehe.
Und dort, bei dem anderen, verstärken Sie das Böse nur noch weiter.
Das doch wahnsinnig.
Es ist eine spirituelle Physik.
Ja.
Aber warte mal.
Das klingt in der Theorie absolut einleuchtend und irgendwie erhaben.
Aber lass uns mal ganz ehrlich sein.
Gerne.
Wenn mir jemand absichtlich tiefen Schmerz zugefügt hat, mich vielleicht verraten oder gedemütigt
hat, dann streubt sich doch jede einzelne Phase in Metergegen, im Aktivgutes zu wünschen.
Natürlich.
Das ist die menschliche Natur.
Das ist ja auch leicht gesagt, wenn man entspannt auf eine Meditationskissen sitzt.
Aber versuch mal, liebevolle Gedanken zu senden, wenn dir jemand im echten Leben massiv
schadet.
Ja, das ist der Punkt an dem viele Scheitern.
Das fühlt sich für mich fast an, wie selbst verrat, wie umgehe ich dieses brennende Gefühl,
dass der andere dann einfach ungeschoren davon kommt und mein eigener Schmerz völlig entwertet
wird.
Weißt du, das ist der absolute zentrale Konflikt, den wir da alle spüren.
Und dieser Widerstand, der ist zu tiefst menschlich.
Ja, er fühlt sich jedenfalls sehr real an.
Aber was hier wirklich faszinierend ist, ist die Art und Weise, wie dode darauf antwortet.
Sie argumentiert nämlich gar nicht auf dieser Ebene von menschlicher Gerechtigkeit oder
Fährnis.
Sondern?
Sie beschreibt stattdessen diese spirituelle Physik, die du eben schon angedeutet hast.
Sie spricht von einem knallharten Gesetz von Ursache und Wirkung im geistigen Raum.
Okay, also fernab von unseren menschlichen Gerichten.
Genau, ein ungutter Gedanke formt eine energetische Realität.
Er reist, er kommt an, er vermehrt das dunkle.
Mhm.
Wenn du also aus einem verletzten Gerechtigkeitsinn heraus, Groll festhältst, bestrafst du den anderen
nicht wirklich.
Sondern?
Du bindest dich energetisch an sein Böses, du kättest dich an ihn.
Oh wow.
Das heißt, ich halte das Böse in meinem eigenen Feld fest.
Exakt.
Doch im Gegenzug wirken gute Gedanken dann regelrecht erlösend.
Sie sind die einzige Kraft, die diese schlechten Kräfte verjagen kann.
Und was ist mit meiner Sorge, dass der andere ungeschworn davonkommt?
Ja.
Hier liegt der Schlüssel im Verständnis von Gottes Natur.
Gott verwährt uns eine Gnade ja nicht aus einer strafenden, kleinlichen Strecke heraus.
Er ist also nicht beleidigt.
Nein.
Er sagt nicht, du warst unbarmherzig, also bin ich es jetzt auch.
Es ist viel logischer, viel physischer im spirituellen Sinne.
Erklär das mal genauer.
Ein Herz, das durch Feinschaft und durch dieses strenge Urteilen fest verschlossen ist.
Das ist schlichtweg nicht in der Form, den göttlichen Gnadenstrom überhaupt zu empfangen.
Ah.
Die Tür ist also zu.
Die Tür ist von innen verriegelt.
Erst wenn wir diesen massiven Riegel der Feinschaft zurückschieben, entsteht überhaupt
erst das Gefäß, in das Gottesmilde einfließen kann.
Das ist ein unglaublich starkes Bild.
Die Tür, die von innen verriegelt ist.
Mhm.
Aber das bringt mich dann direkt zum nächsten Problem.
Welchem?
Wenn diese innere Tür durch meinen eigenen Gräu verriegelt ist.
Wie bekomme ich sie denn auf, wenn meine Emotionen absolut nicht mitspielen wollen?
Ja, das ist die große Hürde.
Ich kann mir ja nicht einfach einreden, dass ich plötzlich tiefe Zuneigung für jemanden
im Finde, der mich tief verletzt hat.
Nein, Gefühle lassen sich nicht auf Knopfdruck ändern.
Genau.
Wie kommen wir also von diesem intellektuellen Verständnis der spirituellen Physik in die tatsächliche
Umsetzung?
Da gibt es einen wunderbaren Ansatz.
Ja, da gibt es diesen Eingedanken des geistlichen Lehrers Derek Prince, der unsere Perspektive
darf völlig auf den Kopf stellt.
Mhm.
Der Bezug zum Epheserbrief.
Richtig.
Er bezieht sich auf Epheser Kapitel 4, wo es heißt, vergebt einer dem anderen, wie auch
Gott euch vergeben hat in Christus.
Ja.
Prince lehrter, etwas sehr kraftvolles.
Er sagt, Vergebung ist die Brücke, über die der Heilstrom Gottes in unser Leben fließt.
Mhm.
Aber das absolut befreien de daran ist, und das müssen wir uns merken, Vergebung ist kein Gefühl.
Sie ist ein actes Gehorsams.
Ein juristischer Akt fast schon?
Genau das.
Wenn wir das als ein juristischen Akt betrachten, ändert das alles.
Stell dir mal vor, du stehst in einem Gerichtsal, du bist der Kläger.
Mhm.
Und ich bin voller Wut.
Richtig.
Der andere hat dir massiv unrecht getan, die Beweise sind erdrücken, deine Wut ist absolut
berechtigt.
Du hast jedes Recht auf eine Strafe zu pochen.
Ja, das Recht habe ich.
Aber dieser Prozess, der Frist, dein Leben auf.
Du verbringst deine besten Jahre in diesem stickegen dunklen Gerichtsal.
Das ist ein furchtbarer Zustand.
Und der Akt des Gehorsams von dem Prince spricht, ist der Moment, in dem du ganz
offiziell die Anklage fallen lässt.
Ich gebe sie ab.
Exakt.
Du nimmst die dicke, schwere Akte deines Rolls und reichst sie an einen höheren Richter
weiter.
An Gott.
Mhm.
Du sagst, ich trete zurück.
Du übernimmst das Urteil.
In diesem Moment musst du nicht plötzlich überschwenklich glücklich sein.
Nein, das Bauchgefühl darf ruhig noch brodeln.
Genau.
Es mag noch brodeln, aber der formelle Akt ist vollzogen.
Du darfst den Gerichtsal verlassen.
Und wenn wir genau dieses Bild des Gerichtsals betrachten, dann wird deutlich, warum exakt
dieses übergebende Akte die Bitterkeit letztlich in diesen tiefen Frieden verwandelt.
Weil wir nicht mehr kämpfen müssen.
Ja.
So lange wir klagen, befinden wir uns ununterbrochen im Modus des Gerichts und Gericht
bedeutet "Herrte, anspannung, ständige Verteidigung".
Mhm.
Man ist die ganze Zeit im Widerstand.
Richtig.
In dem wir aber bewusst und sei es wirklich nur durch einen Willensentschluss gegen unsere
eigenen Emotionen aus dem Gericht in die Gnade treten, geben wir diese bindende, verkrampfte
Kontrolle auf.
Wir lassen los.
Das Herz, das sich in der ständigen Anklage verherrte, hatte, darf endlich wieder weich werden.
Wir räumen gewissermaßen den dicken Felsbrocken aus dem Flussbett.
So dass das Wasser wieder fließen kann.
Exakt.
Der verschlossene Strom des göttlichen Lebens kann wieder frei fließen.
Und genau dort, in dem Moment, wo wir juristisch und spirituell loslassen, was uns an den
Täter bindet, da beginnt die wahrhaftige Heilung.
Die Heilung von Leib und Seele.
Ja.
Es ist das göttliche Leben selbst, das nun die Wunden umspult.
Ok.
Das leuchtet ein.
Ich verlasse den Gericht-Saal, ich lasse die Klage fallen.
Aber dann stehe ich da plötzlich draußen und in mir entsteht so ein Warkuum.
Ein Warkuum.
Wie meinst du das?
Na ja, der ganze Raum, den mein Groll, meine Rache Fantasien und diese Selbstgerechtigkeit
über Jahre ausgefüllt haben, der ist ja plötzlich leer.
Ah, ich verstehe.
Womit fülle ich diesen Raum, damit die Tür nicht sofort wiederzuschlägt.
Was passiert in uns, wenn Mitgefühl dann den Platz des Urteils einnimmt?
Das eine sehr tiefe Frage.
Und da gibt es einen faszinierenden Ansatz, der unsere Wahrnehmung wirklich völlig verändert.
Welcher ist das?
Wenn wir diesen Groll loslassen, passiert nämlich etwas erstaunliches mit unserem Gefühl der
getrenntheit.
Der bekannte Heiler Bruno Gröning hat das wunderbar auf den Punkt gebracht.
Was hat er gesagt?
Er sagte, wer wirklich Mitgefühl empfindet.
Der hebt diese fundamentale Illusion auf, dass wir von dem anderen getrennt sind.
Wir werden dann färmlich zu einem Werkzeug des göttlichen.
Mhm.
Wir sind nicht mehr die isolierten Opfer.
Richtig.
Und das bedeutet für unseren Alltag etwas sehr konkretes.
Wenn mich jemand zu tiefst enttäuscht, höre ich auf, diese Person isoliert, als den bößartigen
Täter zu definieren.
Das ist schwer.
Ja.
Aber ich betrachte seine Fehler nicht länger als gezielten Angriff auf mich.
Stadessen beginne ich, wie Thomas von Campen es so schön nennt, diese schmerzhaften Begegnungen
als eine Schule der Liebe zu sehen.
Eine Schule der Liebe.
Das ist ein schöner Begriff.
Ja.
Wenn ich den anderen im Licht sehe als ein Kind Gottes, das vielleicht gerade selbst massiv
kämpft, das strauchelt, das Getrieben ist von seinen eigenen unverhalten Wunden.
Dann ändert sich alles.
Genau.
Dann wird mein eigener egogetriebener Schmerz plötzlich in ein unendlich tiefes Verständnis
verwandelt.
Und das wirft eine der schönsten geistigen Wahrheiten auf, die wir heute betrachten können.
Welche meinst du?
Wir neigen ja zu der Angst, dass wir durch dieses Mitglleiden, durch dieses weiche Herz,
unseren eigenen Schmerz nur noch vergrößern.
Ja.
Dass wir uns schutzlos machen.
Exakt.
Dass wir dann noch verwundbarer sind.
Aber das Gegenteil ist der Fall.
Hm.
Das Spande ist ja.
Wir müssen diese gewaltige Kraft des Mitgefühls nicht einmal mühsam selbst aus uns herauspressen.
Nein, Gott sei Danklich.
Die mystikerin Luisa Picaretta zeichnet da ein wunderbares inneres Bild.
Sie beschreibt, dass wir eigentlich nur die Erlaubnis geben müssen.
Die Erlaubnis wofür.
Wenn wir uns entscheiden zu vergeben, dann wirkt Christo selbst in unserer Seele die Tat der
Vergebung.
Wow.
Er tut es in uns?
Ja.
Unser Herz wird lediglich zu einem Gefäß durch das seine göttliche beim Herzlichkeit hindurchströmt.
Das nimmt so viel Druck raus?
Absolut.
Und wenn wir das mit Gröningsgedanken der aufgehobenen Trennung verbinden, dann offenbar
sich ein wunderschönes Geheimnis.
Welches Geheimnis?
Wenn du dich zum Gefäß für Christi-Vergebung machst, muss dieser Heilstrom unweigerlich zuerst
durch dich selbst hindurch fließen.
Ah, erheilt das Gefäß.
Richtig.
Er reinigt und heilt zuerst dein eigenes Gefäß.
Jede Phaser deines eigenen Herzens, bevor er den anderen überhaupt erreicht.
Wares Mitgefühl heilt den, der vergibt, oft sehr viel tiefer als den, dem vergeben wird.
Ganz genau.
Das ist die wahre Medizin der Seele.
Der innere Friede, den wir alle so verzweifelt auf dem Außen suchen, der liegt verborgen
in der stillen Nachsicht gegenüber jenen, die uns diesen Frieden scheinbar nehmen wollen.
Der Heilstrom reinigt zuerst das eigene Gefäß.
Das ist eine unheimlich tröstliche Wahrheit.
Ja, das finde ich auch und nach all diesen tiefen geistigen Erkenntnissen wollen
wir dich nun nicht einfach mit so einem theoretischen philosophischen Wissen zurück in den Tag
entlassen.
Nein, es muss praktisch werden.
Wir möchten diesen Weg jetzt direkt gemeinsam mit dir gehen und das Gehörte unmittelbar
im eigenen Herzen anwenden.
Wenn es dir jetzt gerade möglich ist, wo auch immer du bist, lad ich dich ein einmal kurz
die Augen zuzuschließen.
Nimm dir diesen Moment der Ruhe.
Nimm einen tiefen, bewussten Atemzug, atme ein und atme ganz langsam wieder aus.
Laslos.
Richte deine Aufmerksamkeit nun ganz sanft auf dein Herz.
Genau dort hin, wo liebe und schmerz, so oft ganz dicht beieinander liegen.
Dell dir vor, wie in der Mitte deines Herzens ein sanftes Licht zu brennen beginnt.
Es ist warm, es ist zu tiefst liebevoll und es ist absolut rein.
Spüre diese Wärme.
Sprich leise, vielleicht nur in deinen Gedanken diese Worte.
Ich vergebe.
Und ich segne.
Ich öffne mein Herz für Mitgefühl.
Mhm.
Lasst dieses Innere Licht mit jedem Atemzug ein wenig größer werden.
Lasst es hinaus strahlen, lasst es gedanklich alle Menschen berühren.
Auch jene und vielleicht ganz besonders jene, die dir in der Vergangenheit wehgetan
haben.
Sende dieses Licht zu Ihnen.
Wisse in diesem Moment ganz tief in dir.
Du bist frei, du hast die Akte übergeben, du hast den Gerichtsaal verlassen.
Ja, du bist frei.
Atme ruhig und gleichmäßig weiter.
Und nun lass uns eine Kraft hinzuziehen, die das Herz öffnet, wie eine blüte im sanften
Sonnenlicht.
Die Dankbarkeit.
Die Dankbarkeit ist so mächtig.
Denke an nur drei kleine Dinge, für die du heute an diesem Tag dankbar sein kannst.
Es müssen keine großen Errungenschaften sein.
Nein, ganz kleine Dinge reichen völlig.
Vielleicht war es nur ein freundliches Wort.
Ein besonderer Lichtstrahl am Morgen, der durchs Fenster viel.
Mhm.
Oder einfach nur dieser eine unaufällige Atemzug, der dich gerade jetzt trägt und am Leben hält.
Sag leise nach innen.
Danke her für dieses Leben.
Danke für alles, was du mir gibst.
Auch für das, was ich noch nicht verstehe.
Auch für das Unverstanden.
Ja.
Wie mit dieser Dankbarkeit eine weiche Wärme in dein Herz zieht und wie dein Innerer Blick
mit jedem Moment klarer, ruhiger und friedvoller wird.
Weißt du, wenn wir diese Stille einkherhalten, dann schließt sich unser Kreis auf so wunderbare
Weise zurück zu den Worten von Bertha Dudde, ganz vom Anfang.
Wie meinst du das?
Denn exakt diese stille Meditation, dieses bewusste wahrnehmendes Lichts und das aktive
Segnen, Dere, die uns Unrecht getan haben, das sind keine esoterischen Spieler rein.
Nein, überhaupt nicht.
Das sind exakt jene, messbaren, guten Gedanken, die wir hinaus senden sollen.
Es sind reale spirituelle Handlungen, welche nach dem geistigen Gesetz diese schlechten
Kräfte verjagen.
Sie wandeln das Böse in Gutes.
Exakt.
In diesem Moment des Stillenstaunens wendeste die physikalischen Gesetze der spirituellen Welt
zu deinen Gunsten und zur Ehre Gottes an.
Du trifft eine Wahl.
Du wählst das Leben.
Du wählst das Leben.
Das ist ein wunderbarer Satz.
Wir kommen langsam zum Ende unserer heutigen geistigen Reise.
Lass uns noch einmal sanft zusammenfassen, was wir heute ergründet haben.
Wir sagen so oft, die Zeit halt alle Wunden.
Ein Alterspruch.
Aber das ist einfach nicht wahr, die Zeit halt überhaupt nichts.
Sie lässt den Roll nur verkrusten.
Es ist die Liebe, die vergibt, welcher heilt.
Ja.
Die Liebe.
Mitgefühl und die juristische, gehorsame Entscheidung zur Vergebung sind die Schlüssel,
die den verrosteten Riegel an unserer inneren Tür zurückschieben.
Ich möchte es dir ganz persönlich zu sprechen.
Das hier ist dein Weg aus der Bitterkeit.
Egal, wie lange der Schmerz schon in dir wohnt.
Du hast in jedem einzelnen Moment mit jedem neuen Atemzug die absolute Macht, den
stickegen Gerichtsaal deines Herzens zu verlassen.
Und hinaus zu treten.
Genau.
Hin aus, in das Weite fällt der Gnade zu treten.
Und bevor wir uns vor heute verabschieden, möchte ich dir noch einen Gedanken mit in den
Abend oder in deinen restlichen Tag geben.
Einen Gedanken, der auf allem aufbaut, was wir heute erarbeitet haben.
Wenn Vergebung nicht nur eine flüchtige Emotion ist, auf die wir passiv warten müssen.
Sondern ein Gesetz?
Ja.
Was würde passieren, wenn du heute Abend vor dem Einschlafen eine bewusste Inventur deiner
alten Verletzungen machst?
Oh, das ist tief.
Was wäre, wenn du jeden dieser verherrteten Schmerzpunkte, jedes Gesicht, das der Groll
bereitet, ganz systematisch mit dem himmlischen Gegenmittel des Segenens behandeltst?
Wenn du ganz bewusst aufhörst, dunkle Fiolen zu füllen und stattdessen die Klagen fallen
lässt.
Wie würde dein Körper, wie würde deine Seele morgen früh erwachen, wenn du diese geistige
Medizin heute Nacht ungehindert wirken lässt?
Das ist eine wunderbare tiefgreifende Aufgabe, bleibt gern noch ein Moment in diesen stillen
Staunen, wenn die Stille nach unseren Worten gleich einkährt.
Letztes Nachklingen.
Möge Gottes Gnade dich heute durchströmen wie dieser sanfte Strom aus Licht, den wir
vorhin visualisiert haben.
Möge dein Herz beständig mit Gefühl finden?
Für dich selbst, wenn du ungeduldig mit dir bist?
Ja.
Für die anderen, die auch nur mühsam auf dem Weg sind und für dieses ganze wundersame
Leben.
Denn in der Liebe, die vergibt, da wohnt er wahrhaftig der Heilstromkristi.
Amen.
In unserer nächsten geistigen Betrachtung auf diesem Weg werden wir uns dann dem Thema
widmen, dass Licht der Aufferstehung Heilung im Christusbewusstsein.
Bis dahin?
Denk an die Energiefühlen, die du ab heute mit Licht füllen kannst, gehen Frieden und
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