S1E05 Die Kraft der Liebe
Das göttliche Feuer im Herzen
30.12.2025 22 min
Zusammenfassung & Show Notes
Die Kraft der Liebe - Wenn Liebe heilt und verwandelt
Heilung geschieht dort, wo Liebe den Raum erfüllt.
In dieser Episode geht es um die Liebe als tiefste heilende Kraft.
Wo Liebe wirkt, lösen sich Härte, Angst und Trennung – und das Leben wird neu.
In dieser Episode
- Warum Liebe die stärkste heilende Kraft ist
- Bertha Dudde über Liebe als Ursprung aller Heilung
- Impulse von Bruno Gröning, Derek Prince und der Bibel
- Eine Meditation, um die Liebe im Herzen zu vertiefen
„Die Liebe hört niemals auf.“
– 1. Korinther 13,8**
Jetzt hören
Öffne dein Herz für die verwandelnde Kraft der Liebe.
https://lass-jesus-dein-arzt-sein.letscast.fm/
Heilung geschieht dort, wo Liebe den Raum erfüllt.
In dieser Episode geht es um die Liebe als tiefste heilende Kraft.
Wo Liebe wirkt, lösen sich Härte, Angst und Trennung – und das Leben wird neu.
In dieser Episode
- Warum Liebe die stärkste heilende Kraft ist
- Bertha Dudde über Liebe als Ursprung aller Heilung
- Impulse von Bruno Gröning, Derek Prince und der Bibel
- Eine Meditation, um die Liebe im Herzen zu vertiefen
„Die Liebe hört niemals auf.“
– 1. Korinther 13,8**
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S1E05 – Die Kraft der Liebe
Das göttliche Feuer, das alles verwandelt
In dieser Episode geht es um die Kraft der Liebe – jene göttliche Energie, die heilt, erlöst und neues Leben hervorbringt.
Liebe ist mehr als ein Gefühl. Sie ist Schöpfungskraft, das Prinzip, durch das Gott selbst wirkt.
Liebe ist mehr als ein Gefühl. Sie ist Schöpfungskraft, das Prinzip, durch das Gott selbst wirkt.
Wo Liebe gelebt wird, dort beginnt Heilung.
Nicht durch Anstrengung, sondern durch Hinwendung.
Nicht durch Urteil, sondern durch Mitgefühl.
Nicht durch Anstrengung, sondern durch Hinwendung.
Nicht durch Urteil, sondern durch Mitgefühl.
Liebe öffnet das Herz, löst innere Verhärtungen und macht den Menschen durchlässig für den göttlichen Heilstrom.
Sie verwandelt Schmerz in Licht und Trennung in Verbundenheit.
Sie verwandelt Schmerz in Licht und Trennung in Verbundenheit.
In dieser Episode:
- Liebe als göttliches Prinzip und Heilquelle
- Warum Liebe mehr ist als Emotion
- Wie Mitgefühl Heilung ermöglicht
- Die Liebe als Kanal des göttlichen Heilstroms
- Eine stille Übung zur Öffnung des Herzens
🕊️ Eine Einladung, die Liebe nicht nur zu fühlen – sondern sie zu leben.
Transkript
Ob du nach Heilung, geistigem Wachstum oder einer tieferen Beziehung zu Gott suchst,
lass Jesus dein Arzt sein, bietet stille Reflexionen und praktische Inspiration,
um dich auf deinem Weg mit Glaubehoffnung und Liebe zu begleiten.
Lasst uns beginnen.
Stell dir vor,
äh, stell dir vor,
Liebe ist gar kein Gefühl.
Sondern ja, eine greifbare physikalische Kraft.
So real und unausweichlich wie die Schwerkraft.
Oder wie ein elektrischer Strom, der durch ein unsichtbares Netz fließt.
In sehr starkes Bild, ja.
Nimm dir einfach mal einen Moment Zeit, diesen Gedanken zuzulassen.
Atme einmal tief durch.
Wir laden nicht heute ein, den Lärm des Alltags,
also diese ständigen Benachrichtigungen, die Erwartungen,
die endlosen Tudulisten für die nächste Zeit einfach mal leiser zu drehen.
Genau. Einfach mal ankommen.
Willkommen zu dieser tiefgehenden Betrachtung, zu diesem gemeinsamen Innerhalten.
Wir stützen uns heute auf die Quellen einer spirituellen Sendung mit dem Titel,
lass Jesus dein Arzt sein und zwar speziell auf die Ausgabe über die Kraft der Liebe.
Und weißt du, unsere Mission ist heute einer etwas andere als sonst.
Wir wollen nicht einfach nur intellektuelles Wissen anhäufen.
Wir suchen nach, äh, nach einer Art Mechanik der Seele.
Wir wollen ergründen, wie diese Kraft der Liebe als Heilsame göttliche Substanz tatsächlich funktioniert.
Ja, und das ist so wichtig, weil wir, also in unserer alltäglichen Sprache,
diesen Begriff der Liebe, fast bis zur Unkenntlichkeit verwässert haben.
Total, ja.
Wir sprechen von Liebe oft nur im Zusammenhang mit romantischen Filmen,
mit flüchtigen Schmetterlingen im Bauch oder einfach nur in der Fagen-Vagen-Sympathie für jemanden.
Genau, dieses "Ich liebe Pizza", oder so.
Richtig. Aber die Texte, die uns heute vorliegen,
die fordern uns auf, diese weiche, sentimentale Definition komplett fallen zu lassen.
Sie beschreiben Liebe wirklich als die fundamentale Schöpfungskraft des Universums.
Oh, Wahnsinn.
Und wenn wir Liebe als eine objektive Gesetzmäßigkeit begreifen,
wie du Anfangs meintest, wie Strom,
dann verändert das völlig, wie wir unseren eigenen Schmerz,
unsere Krankheiten und unsere Konflikte betrachten.
Um diese Gesetzmäßigkeit zu verstehen, stützen wir uns auf eine ganz zentrale Stimme aus unseren Quellen.
Und zwar auf die Aufzeichnungen von Bertha Dudde.
Und ich muss sagen, ihre Worte sind keine leichte Kost.
Sie erfordern wirklich, dass wir sie langsam und bedächtig aufnehmen.
Ich möchte dir, der du uns gerade zuhörst,
die erste Passage aus ihrer Kundgabe mit der Nummer 2378 vorlesen.
Lasst dir Zeit dabei.
Hör genau hin, wie absolut sie diese Kraft definiert.
Sie schreibt?
Nur die Liebe erlöst, denn sie ist das göttliche Prinzip selbst.
Ja.
Das göttliche Prinzip selbst.
Wo die Liebe herrscht, da ist Gott gegenwärtig.
Und jede Krankheit, jede Not, verliert ihre Macht.
Mhm.
Nur die Liebe ist es, die den Menschen zur Höhe führt.
Und nur durch die Liebe vollzieht sich an ihm eine Wandlung.
Eine Wandlung, ja.
Nichts anderes kann ihn erlösen.
Nichts anderes kann die Liebe ersetzen.
Und ob auch der Mensch sein Leben auf Erden lebt,
in Pflichterfühlung und strenger Beachtung aller Anforderungen,
die an ihn gestellt werden,
nichts gewährleistet sein Fortschritt als allein die Liebe.
Puh, ja, dieser letzte Satz, der ist ein enormer Stolperstein
für unser menschliches Ego.
Absolut, warum genau?
Na ja, wir Menschen lieben Strukturen.
Wir suchen ständig Sicherheit in messbaren Systemen.
Wenn wir spirituell oder auch numeralisch wachsen wollen,
erstellen wir uns Instinktiefregelwerke.
Stimmt.
Zehnten Gebote, Verhaltensregeln, kamer konnten sozusagen.
Genau. Wir sagen uns, wenn ich meine Pflichten erfülle,
wenn ich niemanden bestehle, wenn ich hart arbeite
und alle moralischen Gebote strikt beachte,
dann bin ich auf dem richtigen Weg.
Ja.
Aber Bertadude entzieht dieser Vorstellung hier komplett den Boden.
Sie sagt, im Grunde, du kannst einen nach außen hin
moralisch absolut markeloses Leben führen.
Aber wenn die Substanz der Liebe fehlt,
bewegst du dich spirituell keinen Millimeter vorwärts.
Wow, weißt du, das ist, mir kommt da ein Bild in den Sinn.
Das ist so, als würde man einen architektonisch perfektes Haus bauen.
Du hältst dich pedantisch an jeden Bauplan.
Die Wände sind im perfekten Winkel.
Das Dach ist absolut dicht gegen den Regen.
Das wäre dann diese strenge Beachtung alle Anforderungen von der sie spricht.
Ja, das Gerüst steht.
Richtig. Aber du hast komplett vergessen,
Heizungsruhe und Lichtquellen zu installieren.
Oh, das ist ein gutes Bild.
Das Hausmarkt von außen wie eine Festung der Tugend aussehen.
Aber im Innern ist das Eiskalt.
Es ist dunkel und völlig unbewohnbar.
Die bloße Form, also das reine Gerüst der Pflichterfüllung,
erzeugt er von sich aus keine Wärme.
Und ein Haus ohne Wärme wird mit der Zeit feucht und beginnt zu verfallen.
Egal, wie stabil die Wände mal waren.
Genau, das passiert mit Naseele, die nur aus Pflichterfüllung besteht.
Sie verhärtet sich.
Sie verhärtet sich, genau.
Regeln wirken immer nur von außen nach innen.
Sie sind wie ein Exosgert, das uns in Form hält.
Liebe hingegen, das beschreibt sie ja als göttliches Prinzip.
Ist eine Energie, die von innen nach außen strahlt?
Sie ist kein Bonus, den man am Ende noch hinzufügt.
So nach dem Motto, wenn ich noch Zeit habe, bin ich auch noch liebevoll.
Sie ist das einzige Element, das die eigentliche Wandlung des Materials hervorführt.
Ohne diese Energie bleibt alles star.
Also, wenn unser inneres Haus dunkel und kalt ist,
stellt sich unbeigerlich die Frage, wie wird die Heizung eingeschaltet?
Die wichtigste Frage überhaupt.
Woher kommt diese Energie und was genau passiert in dem Moment,
in dem sie zu fließen beginnt?
Du deliefer darauf eine fast schon mechanische Antwort in ihren Texten.
Ich lese dir den nächsten Teil ihrer Kundgabe vor.
Gerne.
Sie sagt, denn diese wandelt die Seele.
Gemeintest, die Liebe.
Sie macht sie willig, sich zu öffnen und dem Geist in sich die Freiheit zu geben.
Ja.
Dem Geist in sich.
Ja.
Und das Wirken des Geistes sicher die Höheentwicklung der Seele.
Das Ausreifen, ohne welches ein Leben in der Ewigkeit nicht denkbar ist.
Da sehen wir die tatechtliche Physik dieser spirituellen Kraft.
Lasst uns mal den Zustand betrachten, indem wir uns meistens befinden.
Durch unseren täglichen Überlebenskampf, durch Verletzungen, durch Stress und Angst
bildet unsere Seele eine richtig harte Kruste.
Man macht zu.
Man macht komplett zu.
Die Seele wird unwillig, wie sie sagt.
Sie zieht sich zusammen, um sich zu schützen.
Und die Liebe wirkt hier wie ein Lösungsmittel.
Ein Lösungsmittel, okay?
Ja.
Sie wird nicht als Brechstange eingesetzt, die unsere Abwehrmechanismen gewaltsam aufbricht.
Sondern als eine konstante, sanfte Frequenz, die das harte Material unserer Seele in Schwingung versetzt.
So lange, bis es weich und willig wird, sich ganz von selbst zu öffnen.
Er hatte mal das wirft ein völlig neues Licht auf das, was uns aufgelert wird.
Inwiefern?
Na ja, wenn wir nach etwas göttlichem nach Heilung oder Erleuchtung suchen,
richten wir unseren Blick doch fast immer nach außen.
Wir schauen in den Himmel, wir suchen nach Lehrern, wir hoffen auf ein Eingreifen von oben.
Aber du dir sagt hier explizit, dem Geist in sich die Freiheit zu geben.
Richtig.
Das bedeutet also, dass göttliche dieser Geist ist bereits in uns.
Wir sind Gewissermaßen der Tresor und wir selbst halten diesen Geist durch unsere eigene innere Verhärtung gefangen.
Wir müssen gar nichts von außen importieren.
Exakt das und das ist der radikalste Paradigmenwechsel überhaupt.
Der Stromkreis ist bereits in dir verlegt, der Generator ist da.
Wahnsinn.
Aber der Widerstand, also deine Verhärtung, dein Ego, deine Angst,
dieser Widerstand ist so massiv, dass kein Strom fließen kann.
Du musst nicht in den Himmel rufen, damit Gott dir etwas Neues schickt.
Du musst lediglich aufhören, den Geist der bereits in dir ist, einzusperren.
Und die liebe öffnet das.
Ja, die Liebe ist die einzige Frequenz, die diesen Widerstand senken kann,
sobald die Seele durch die Liebe durchlässig wird, übernimmt der Geist.
Er entfaltet sich.
Das ist dieser Prozess des Ausreifens, von dem sie spricht.
Wie ein Samenkorn, oder?
Genau. Es geschieht völlig organisch.
Wie ein Samenkorn, dessen harte Schale in der feuchten Erde weich wird,
damit das Leben, das schon immer darin war, einfach herausbrechen kann.
Wenn dieses Leben dieser Geist nun aus der harten Schale herausbricht,
wie sieht das konkret aus?
Ich meine, diese kosmische Perspektive vom Ausreifen für die Ewigkeit klingt sehr erhaben.
Aber wir müssen ja jeden Tag zur Arbeit pendeln.
Ja, die Realität holt uns ein.
Wir müssen Rechnungen bezahlen und mit Menschen umgehen, die uns manchmal furchtbar auf die Nerven gehen.
Wie manifestiert sich so eine weiche offene Seele im rauen Alltag?
Dude wird hier glücklicherweise extrem konkret.
Das ist der schwierigste Teil, ja.
Hör dir diesen abschließenden Teil an und spüren mal die Fallhöhe zu unserem normalen Verhalten.
Sie schreibt, der Mensch wird demütig, sanftmütig, friedfertig und geduldig.
Und all dies bewirkt die Liebe.
Ja.
Denn er stellt Gott und den Mitmenschen der Liebe zu sich selbst voran.
Er fordert mich nichts für sich, doch er gibt.
Nichts für sich fordern.
Er verurteilt nicht, sondern versteht und vergibt.
Er sucht keinen Streit und unterdrückt jede Überheblichkeit.
Er hat Verständnis für die Schwächen seiner Mitmenschen und so wandelt sich sein Wesen.
Und in einer so gestalteten Seele kann Gott Selbstwohnung nehmen.
Puh, dieser Text verlangt uns etwas ab, dass unsere biologischen und gesellschaftlichen Programmierung, die am Metral entgegensteht.
Absolut.
Das Gegenteil von allem, was wir lernen.
Unser Überlebensinstinkt flüstert uns ständig zu, verteidige dich.
Vordere dein Recht ein, zeigt dem anderen, dass er im Unrecht ist.
Der Text hier fordert die komplette Kapitulation dieses Instinkts.
Nichts für sich fordern.
Kein Streit suchen.
Ja.
Und auch jede Überheblichkeit, auch diese ganz leise intellektuelle Überheblichkeit, bei der wir nur in Gedanken den Kopf über jemanden schütteln.
Die sollen wir unterdrücken.
Das ist ein inneres Entlehring.
Du macht den Raum deiner Seele komplett leer von deinem eigenen Ich.
Und das Ziel dieser totalen Entlehrung ist unvorstellbar groß, den Raum so reinzumachen, dass die Quelle des Universums Gott selbst dauerhaft darin existieren kann.
Das ist in unserer heutigen Zeiten eine enorme Provokation, finde ich.
Oh ja.
Wir leben in einer Ehrer, die den Fokus fast ausschließlich auf das "ich" legt.
Selbstoptimierung, Selbstverwirklichung, das strikte Zien von Grenzen.
Man prädigt uns überall pass auf dich auf, setzt dich an die erste Stelle.
Mhm.
Du dreht das komplett um.
Und ich frage mich, während ich diese Zahlen lese, sind wir durch diese ständige Pochen auf unser Recht,
durch unsere schnelle Empörung und Verurteilung im Alltag, sei es im Straßenverkehr oder bei Diskussionen im Internet,
sind wir vielleicht permanent dabei, unsere innere Tür zuzuschlagen?
Jeden Tag aufs Neue.
Sind wir die Architekten unserer eigenen Isolation?
Wir sind es definitiv.
Jedes Lall, wenn wir aus dem Ego heraus reagieren, erhöhen wir den elektrischen Widerstand in uns.
Der Strom stoppt.
Und was unsere Quelle hier aufzeigt, ist keine isolierte Lehre von Bertha Dude.
Stimmt, wir haben noch andere Quellen.
Genau.
Wenn liebe tatsächlich diese universelle greifbare Mechanik ist, also das fließen eines Stroms bei fehlendem Widerstand,
dann müssen auch andere Menschen, die tiefe spirituelle Einsichten hatten, exakt dieses Phänomen beobachtet haben.
Und das belegen unsere Quellen.
Sie zeigen, dass unterschiedliche Mystiker, Heiler und Lehrer durch die Jahrhunderte hindurch das selbe physikalische Prinzip
mit unterschiedlichen Worten beschrieben haben.
Das ist ein faszinierendes Muster.
Wir sehen, wie verschiedene Zeugen versuchen, für ein und die selbe unsichtbare Kraft eine Sprache zu finden.
Nehmen wir Bruno Gröning aus unseren Quellen.
Ja, der Heilstrom.
Er nannte dieses Phänomen genauso, den Heilstrom.
Für ihn war Liebe wörtlich eine göttliche Kraft.
Ein Strom, der in den Körper fließt und wundervirgt, sobald der Mensch aufhört durch negative Gedanken zu isolieren.
Und Luisa Picaretta nutzt ein anderes Bild für die selbe thermodynamische Realität.
Sie beschreibt die Liebe als eine Flamme, die im göttlichen Willen brennt.
Wer in ihr lebt, wird selbst zu einem Licht das Heilt.
Wir haben Ströme, Flammen und Derek Prinz, ein weiterer Lehrer aus unseren Quellen, nennt es die Atmosphäre des Himmels.
Er sagt, wer in der Liebe lebt, zieht den Himmel in sein Herz.
Auch hier wieder ein physikalischer Vorgang.
Man atmet eine andere Substanz ein.
Ja, es wird physisch bürbar.
Und selbst in dem Jahrtausende alten Text des Apostels Paulus, im ersten Korinterbrief,
sehen wir die präzise Beschreibung, wie sich dieses Element verhält.
Die Liebe lässt sich nicht erbittern. Sie sucht nicht das Ihre.
Paulus beschreibt im Grunde die Eigenschaften eines unverwüstlichen Materials,
dass keinen Widerstand leistet und genau deshalb nicht zerstört werden kann.
Das noch ein weiteres Zitat in unseren Quellen, das mich persönlich sehr stark beschäftigt hat.
Thomas von Campen schreibt, "groß ist wer viel liebt, nicht wer viel weiß."
Ein gewaltiger Satz.
Als jemand der und vermutlich geht es dir, der uns geradezu hört ähnlich,
beruflich und privat ständig Informationen aufsaugt,
zusammenhänge verstehen will und sich intellektuell rüstet,
ist das eine echte Vollbremsung.
Wir konsumieren tiefgehende Gespräche, wir lesen Bücher, wir debattieren Theorien.
Aber Campen sagt, dass es nicht die Währung, die am Ende zählt.
Blockieren wir diese Energie der Liebe vielleicht gerade dadurch,
dass wir sie ständig analysieren wollen, anstatt sie einfach fließen zu lassen?
Der Intellekt ist oft unser größter Isolator.
Unser größter Isolator.
Ja, denn verstehen wollen, bedeutet immer, Kontrolle behalten zu wollen.
Wenn wir versuchen, Gott das Universum oder auch nur unseren Mitmenschen analytisch zu sezieren,
bleiben wir auf der Beobachter Ebene, wir bleiben getrennt.
Wir gehen nicht in die Erfahrung rein.
Das Herz aber von dem Campenspricht funktioniert nicht durch Analyse, sondern durch Hingabe.
Wares Wissen auf spiritueller Ebene ist keine angesammelte Datenbank.
Es ist die Kapazität, als reiner Widerstandsloser Kanal für diese Liebe zu dienen.
Das prachtvollste Theologische oder philosophische Wissen nützt ihr nichts,
wenn du nicht in der Lage bist, dem Menschen, der dir gerade am meisten auf die Nerven fällt,
mit echte Mitgefühl zu begegnen.
Wissen ohne Anwendung ist nur totes Gewicht.
Deshalb entlässt uns unsere Quelle an dieser Stelle nicht einfach mit theoretischen Überlegungen in den Tag,
sie fordert uns auf, das Experiment selbst zu wagen.
In die Praxis zu gehen.
Den Widerstand aktiv zu senken.
Und wir möchten diese Zeit jetzt nutzen, um genau das gemeinsam zu tun.
Ich lade dich ein, wenn es dir gerade möglich ist, deine Augen für einen Moment sanft zu schließen.
Lasst dir Zeit.
Lasst den Fokus von außen nach innen wandern.
Atme ruhig. Lasst den Rhythmus deines eigenen Körpers zu.
Spüre tief in die Mitte deiner Brust.
Dort hin, wo in unserem Bild der Tresor liegt.
Stell dir vor, wie sich dort ein sanches, warmes Licht entzündet.
Nicht von außen herangetragen, sondern aus dir selbst herausleuchtend.
Ja.
Es ist das Licht des Geistes, der nur darauf wartet, Raum zu bekommen.
Sprich in der Stelle deiner Gedanken, dieses einfache Gebet aus unserer Quelle.
Herr, öffne mein Herz für deine Liebe.
Lasst sie durch mich fließen.
Lasst sie fließen.
Spüre, wie die harte Kruste der Seelenach gibt, wie das Licht größer wird.
In deine Schultern fließt, in deine Hände, in dein Gesicht.
Du bist jetzt ein Kanal.
Und aus dieser Position der Durchlässigkeit heraus.
Bitte dich die Quelle nun den vielleicht radikalsten Schritt zu gehen.
Behalte dieses Licht in dir und denke jetzt an einen bestimmten Menschen.
Nicht an jemanden, den du ohnehin leicht leben kannst.
Denke an jemanden, der dich herausfordert.
Das ist schwer.
Jemanden, der dich vielleicht verletzt hat, der dich wütend macht.
Jemanden, dem du nur sehr schwer vergeben kannst.
Hol das Gesicht dieses Menschen vor dein inneres Auge.
Beobachte mal, ob dein System sofort mit Anspannung reagieren will.
Wenn ja, lasst die Anspannung los.
Atme weiter.
Stell dir vor, wie das Licht, das dich gerade erfüllt,
durch dich hindurch zu genau diesen Menschen fließt.
Und sprich ganz leise, ohne jede Bedingung.
Herr, segne ihn durch mich.
Segne ihn durch mich.
Entlasse diese Person in das Licht.
Und erkenne das tiefe Geheimnis, dass die Quelle uns hier offenbart.
Die Liebe, halte ich selbst in genau dem Moment, in dem du sie weiter gibst.
Puh, ich merke, wie viel Überwindung das kostet.
Unsere Quelle betont hier etwas sehr wichtiges.
Heute darfst du Liebe einüben.
Nicht als Gefühl, sondern als Haltung des Herzens.
Dieser Satz rettet den Moment für mich.
Ja, das ist der Anker.
Denn oft ist es doch so, wir entscheiden uns, jemandem segen zu schicken,
aber wir spüren dabei null Sympathie.
Der Bauch ist vielleicht noch voller Wut, der Kopf voller Rechtfertigungen.
Ist also der pure Willensakt, die bloße Entscheidung,
das Ventil aufzudrehen, wirklich das, was zählt.
Auch wenn unsere Emotionen noch lauter als rebellieren.
Absolut.
Das ist der entscheidendste Mechanismus von allen.
Wir verwechseln oft das Wetter mit dem Himmel.
Oh, das ist gut.
Das Wetter mit dem Himmel.
Unsere Emotionen, also Wut, Krenkung, Unlust, sind das Wetter.
Sie ziehen auf, sie regnen ab, sie verschwinden wieder.
Aber der Wille, diese tiefe, bewusste Entscheidung zu lieben,
ist der Himmel selbst.
Er bleibt unverrückbar.
Mhm.
Wenn du wartest, bist du dich liebevoll fühlst,
bevor du Segenest oder vergiebst, wirst du ein Leben langs Klare deines Egos bleiben.
Mhm.
Die göttliche Kraft benötigt nicht deine romantischen Gefühle als Treibstoff.
Nein.
Nein, sie benötigt nur dein Einverständnis.
Wenn du die Haltung einnimmst, segne ihn durch mich.
Dann stellst du das Ruhl zur Verfügung,
egal, wie verrostet es sich anfühlen mag.
Das Wasser, die Kraft Gottes, wird hindurch raschen.
Und dieses Rauschen wird mit der Zeit auch deine Gefühle klären und transformieren.
Ja.
Die Haltung zieht das Gefühl nach sich, nicht umgekehrt.
Ein bewusster Akt der Öffnung.
Wir nähern uns langsam dem Ende unseres heutigen Innerhaltens.
Wenn wir auf das zurückschauen, was wir ergründet haben,
sehen wir einen klaren Pfad.
Ja.
Wir haben erkannt, dass ein Leben, das nur auf Pflichterfüllung und den Befolgen von Regeln aufbaut,
wie ein leeres kaltes Haus ist.
Wir haben verstanden, dass wir den Geist Gottes nicht im Außen suchen müssen,
sondern dass unsere eigene Verhärtung ihn in uns gefangen hält.
Mhm.
Liebe ist das einzige Lösungsmittel, das diese Verhärtung aufbricht.
Unsere Seele weich macht und uns Fähig macht Demot und tiefes Verständnis,
auch für die Fehler anderer zu entwickeln.
Bis wir schließlich so leer von unserem Ego sind,
dass das Göttliche in uns Raum nehmen kann.
Liebe ist kein Zufall, sie ist der Heilstrom.
Und wir haben erfahren, dass wir nicht machtlos sind.
Wir sind nicht darauf angewiesen, dass uns gute Gefühle überkommen.
Wir besitzen den Schlüssel.
Jeden Tag in jeder Begegnung können wir uns entscheiden, den Widerstand aufzugeben
und leiter für diese himmlische Atmosphäre zu sein.
Die Heilung der Welt und unsere eigene Heilung sind ein und derselbe Prozess.
Ich möchte dir, der du dir diese Zeit für dich und für den Geist genommen hast,
einen letzten Gedanken mit auf dem Weg geben.
Ein Gedanken, der dich durch den Rest deines Tages begleiten darf.
Mhm.
Wenn all das, was diese Mystiker und Lehrer sagen, eine physikalische, spirituelle Realität ist,
dass ein einziger Moment echten, widerstandslos mitgefühlst, eine unbändige Kraft freisetzt.
Was würde passieren, wenn du heute beschließst, für nur eine einzige Stunde,
ein reiner, unblockierter Kanal zu sein?
Nur eine Stunde.
Wenn du für 60 Minuten jeden Impuls der Verurteilung bei dir selbst sofort stopst
und jeden Menschen, den du siehst, innerlich segnest.
Wie sehr würde sich die Realität um dich herum in dieser einen Stunde verändern?
Und wer wärst du am Ende dieser 60 Minuten?
Möge diese Kraft in dir wachsen und dich heute in jedem Moment begleiten.
Mögest du das Licht sein, dass diese Welt so dringend braucht?
Wir danken dir für deine Präsenz und für dieses gemeinsame Innerhalten.
Geführt in Frieden.
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